aus dem Dörrer, Brot
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Zucchini- Wurzelbrot

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Bei uns im Norden sagt man zu Möhren Wurzeln. Das muß man auch erst mal wissen!
Als ich vor vielen Jahren aus dem Hessenland nach Hamburg gezogen bin, wunderte es mich ein wenig das so viele Menschen immerzu von Wurzeln sprachen. Ich wunderte mich das in Hamburg so viele Wurzeln gegessen werden und fragte mich gleichzeitig was für Wurzeln die Hamburger denn wohl so essen mögen. Nun ja… Jetzt weiß ich es!!!
Für mich sind es aber irgendwie Möhren geblieben. Aber da ich jetzt schon so viele Jahre hier lebe und mich auch sehr wohl hier fühle habe ich dem folgendem Brot einfach einen nordischen Namen gegeben.
Ein leckeres Brot aus wenigen, regionalen Zutaten. Es schmeckt so neutral das Du herzhafte sowohl süße Aufstriche darauf essen kannst.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier isses!!!

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Für dieses Rezept benötigtst Du ein Keinglas/turm oder sonstiges zum Ankeimen von Saaten, einen Mixer und einen Dörrer (oder ganz viel warme Sonne) 

Für 2 Dörrbleche Brot brauchst Du:

  • eine große Zucchini
  • 6 Wurzeln/Möhren
  • 8 EL gekeimte Sonnenblumenkerne
  • 3 EL geschroteten Leinsamen
  • 10 EL Leinsamen ganz
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anleitung zum Ankeimen der Sonnenblumenkerne:
Dies ist super einfach. Weiche die Sonnenblumenkerne ca. 6 Stunden in Wasser ein. Nach dieser Zeit das Wasser abgießen und die Kerne in ein Sprossenglas oder ähnliches geben. Ich selbst verwende einen Sprossenturm, da ich so mehrere Saaten oder Kerne übereinander keimen lassen kann. Die Kerne 1-2x am Tag mit Wasser durchspülen. Sonnenblumenkerne sind bereits nach 1-2 Tagen erntereif. Nicht länger keimen lassen, da sie sonst bitter schmecken.

Die Zucchini und die Wurzeln waschen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten (außer 10 EL Leinsamen) in den Mixer geben und so lange mixen, bis eine noch ganz leicht körnige Masse entstanden ist. Darunter die ganzen Leinsamen mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn Du ganze Saaten (in diesem Fall Leinsamen) in den Brotteig gibst wird das Brot knackig, d.h. je mehr Saaten desto knackiger. Schrotest Du aber vorher die Saaten und gibst sie dann in den Teig wird das Brot weich. Dies gilt für alle Saaten und auch Kerne. Wenn Du also Dein Wurzelbrot nicht ganz so knackig haben möchtest nehme einfach weniger ganzen Leinsamen und schrote ihn statt dessen.
Nun die Teigmasse auf eine Folie des Dörrers gleichmäßig auftragen (ca.3-5mm dick) und bereits in die gewünschten Formen schneiden (d.h. grob anreißen), dann lassen sich die Stücke nach dem Dörren besser auseinander brechen.
Nun das Ganze bei 41°C 12-13 Stunden dörren. Nach 8 Stunden die Dörrfolie rausnehmen und die restliche Zeit weiter dörren.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Apetitt!!!

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