Hauptgericht, Wildkräuter- Rezepte
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Wildkräuter Rawioli mit Mango-Paprika Dip

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Mein täglicher Speiseplan ist derzeit recht einfach: morgens einen grünen Smoothie mit unglaublich viel Wildgrün und gegen nachmittag einen Wildkräutersalat mit unglaublich viel Giersch, Sprossen und Gemüse nach Wahl. Ich nehme mir das nicht vor zu essen, sondern esse intuitiv. Und ich brauche gerade unheimlich viele Wildkräuter. Seit 3 Jahren habe ich um diese Zeit immer mit Heuschnupfen zu kämpfen: juckende und tränende Augen, Nase dicht und zum Teil leichtes Asthma. Ich bin eine Leben lang davon verschont geblieben, während Freunde und Bekannte schon recht früh darunter litten. Ich habe dies immer auf meine gesunde Ernährung zurück geführt. Damals war sie aber noch nicht roh. Und vegan und vollwertig häufig auch nicht!
Nun hat es mich aber leider auch die letzten Jahre erwischt, was noch mit einer der Gründe war meine Ernährung auf Roh um zu stellen.
Und nun die gute Nachricht für alle Pollenallergiker: mit einem täglichen hohen Wildkräuteranteil bin ich symptomfrei!!!
Ich find das so irre, weil es so unglaublich einfach ist und mir wieder zeigt welche Power unsere Wildpflanzen haben. Sie sind unsere Apotheke!
Wenn ich im Gegenzug lese welche konventionellen Maßnahmen ich in Angriff nehmen müßte um eine Verbesserung der Symptome zu erreichen muß ich nur mit dem Kopf schütteln: alles was natürlich ist soll gemieden werden: bei trockenem, heißen Wetter am besten drin bleiben, Fenster geschlossen halten, jeden Abend die Haare waschen und die Kleidung vor dem Schlafzimmer lagern. Jeden Abend Haare waschen! Das wäre bei meinen Dreads eine ziemlich lästige Angelegenheit! Und dann drin bleiben, während andere das Leben draußen genießen?
Nein danke!
Aber ihr seht: das muss nicht sein! Da ist es doch so einfach jeden Tag Wildkräuter zu sammeln und diese zu essen. Ich möchte euch ein wenig Mut machen. All denen, die ebenfalls mit Heuschnupfen zu kämpfen haben. Holt euch Wildkräuter! Sie sind kostenlos und besitzen enorme Heilkräfte!!! Probiert es einfach mal aus!

Aber manchmal muß es statt dem Wildkräutersalat auch mal Gourmet Rohkost sein, darin kann man ja auch die Wildkräuter schön verpacken.
So wie zum Beispiel in diesem  Rezept hier: Rawioli mit einer super leckeren Füllung aus einer Cashewcreme, getrockneten Tomaten und Giersch. Das Ganze mit einem Mango-Paprika- Giersch Dip, was das Ganze noch schön abrundet.

Für dieses Rezept benötigst Du einen Mixer, sowie eine V- Gemüsehobel
Hier also das Rezept für 2 Personen:

  • 4 mittelgroße rote Beete
  • 80g Cashewnüsse
  • ca.20-30ml Wasser
  • ca. 12 getrocknete Tomatenhälften
  • 1 Hand voll frischen Giersch

Für den Dip:

  • eine halbe, vollreife Mango
  • eine halbe, rote Paprika
  • ca. halbe Hand voll Giersch
  • Wildkräutersalz nach Geschmack

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Die Cashewnüsse und die getrockneten Tomatenhälften für ca. 2-3 Stunden in Wasser einweichen, bis sie schön weich sind.
In der Zwischenzeit die rote Beete schälen und mit der V-Gemüsehobel in sehr dünne Scheiben hobeln. Je dünner desto besser! Den Giersch sehr fein hacken.
Nach der Einweichzeit die Cashewnüsse mit dem Wasser im Mixer auf höchster Stufe schön cremig mixen. Dann die Tomatenhälften hinzu und nochmals kurz durchmixen. Die Masse in eine Schüssel geben und den fein gehackten Giersch unter heben.
Nun mit einem Teelöffel die Masse mittig auf eine rote Beete Scheibe geben, eine weitere Scheibe oben drauf und an den Rändern fest drücken. Anschließend vorsichtig in der Mitte durch schneiden. So mache es bis keine Füllmasse mehr da ist.

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Für den Dip trenne die Mangohälfte vom Kern und schäle sie. Anschließend die Mango und Paprika in grobe Stücke schneiden und in den Mixer geben. So lange mixen bis eine gleichmäßige, feine Creme entstanden ist. Nun mit dem Wildkräutersalz verfeinern. Die Kombination aus der leicht süßen Creme und dem würzigen Wildkräutersalz ist der Hammer!
Den Giersch sehr fein hacken und unter die Creme geben.
Ein wenig Giersch aber noch aufheben, um diesen zum Schluß über die Rawiolis zu streuen.

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Nun das Ganze auf einem Teller anrichten und mit dem zur Seite gelegten Giersch bestreuen.
Es ist ein wenig zeitaufwendig die Rawiolis zu machen, aber es lohnt sich wirklich! Und ich glaube das man auch darin Übung bekommt, so das es beim dritten oder vierten Mal schon wesentlich einfacher und schneller geht.
Sie sind wirklich sehr lecker, probiert sie aus!

Hast Du Fragen zum Thema Wildkräuter, roh-vegane Kost oder Ernährung allgemein? Dann kannst Du mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich beantworte jede Frage.
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Eine schöne, sonnige Pfingsten wünsche ich Dir…

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