Fermentiertes, Frühstück, Wildkräuter- Rezepte
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Wildblumenkäse

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Was verbindest Du mit Sommer?
Strand, Schwimmbad, Eis essen und lange Abende auf dem Balkon?
Für mich bedeudet Sommer auch ein intensives Erleben der Natur. Wenn es draußen warm oder sogar heiß ist, wie wir es dieses Jahr haben, wenn die Tage lang und die Nächte kurz sind, dann möchte ich raus gehen, raus in die Natur. Ich möchte barfuß durch den Sand gehen und über die Wiesen hüpfen, ins kalte Wasser springen, abends den Grillen lauschen und den Glühwürmchen beim Tanz zusehen.

Sommer bedeudet aber auch eine sehr bunte Vielfalt an Blumen. Ich kann mich gar nicht satt sehen an dem schönen blau, rot, orange und gelb der wilden Blumen.
Und um den Sommer ein bischen einzufangen, um ihn förmlich aufzuessen habe ich diesen wunderbaren Wildblumenkäse kreiert.
Inspiriert hat mich hierbei die Liebe zu einem wundervollen Menschen, dem ich mit diesem Käse eine Freude machen wollte.
Dies ist mir auch gelungen!

Hier nun das Rezept für dich:

  • 200g Cashewnüsse
  • etwas Salz
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Kapseln Probiotikum
  • Gewürze nach belieben. Ich habe etwas Muskat und Hefeflocken (auf Reisbasis) genommen, für den Bärlauchkäse zusätzlich Bärlauchgewürz (habe ich selbst gemacht- gibt es aber auch zu kaufen)
  • getrocknete Wildblumenblüten

Die Cashewnüsse für ca. 2 Stunden einweichen. Anschließend im Mixer mit Wasser bedecken und so lange mixen bis eine sehr cremige Masse entsteht. Probiotikum hinzu geben und gut verrühren.
Die Cashewmasse in eine Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur 24 stunden fermentieren lassen. Nach dieser Zeit mit den Gewürzen und den Wildblumen abschmecken und die Masse in eine Silikon Muffinform geben (damit sie eine schöne runde Form bekommt). Diese gebe nun für ca. 2 Stunden in das Gefrierfach.

Nach dieser Zeit kannst du die Käsetaler aus der Muffinform heraushoeln.
Nun kommt die zweite Fermentation. Dafür gebe die Taler in einen Dörrer und lasse sie bei 41°C 24 Stunden lang fermentieren. Nach der Hälfte der Zeit die Taler umdrehen, damit sich von allen Seiten eine schöne, gleichmäßige Rinde bildet.
Nach dieser Zeit ist der Käse fertig, kann aber noch nachreifen. Je länger er nachreift deto intensiver und fester wird er. Zu Anfang hat er eine frischkäseähnliche Konsistenz unter der festen Rinde und kann bis hin zu einer parmesanähnlichen Konsistenz reifen. Du kannst ihn dann schön reiben und Deine Speisen damit verfeinern. Er muss allerdings im Kühlschrank aufbewahrt werden und regelmäßig gedreht werden, damit er nicht schimmelt.

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Die Käsetaler vor der zweiten Fermentation

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Und nach der zweiten Fermentation.
Auf dem unterem Foto ist noch im Hintergrund der Bärlauchkäse zu sehen.

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Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren. Und wenn Du Fragen hast hinterlasse einfach einen Kommentar.
Und wenn Du Interesse hast mal einen Käseworkshop bei mir zu machen hinterlasse mir ebenfalls einen Kommentar. Geplant sind Workshops in Schleswig Holstein und Hessen.

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