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Wie Du Einfluss auf Deine Hormone nehmen kannst und somit die Kontrolle über Dich selbst zurück gewinnst

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Hormone steuern unseren Stoffwechsel. Sie sind verantwortlich für unser Wohlbefinden und unsere Gefühle.
Sind sie im Ungleichgewicht kann es zu Auffälligkeiten kommen, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen.
Auffälligkeiten im Verhalten, in der Wahrnehmung oder Körperfunktionen.
Lange dachten wir wir müssen das so hinnehmen, wir ticken einfach hormonell irgendwie anders, oder wir sind zu impulsiv, zu launisch oder einfach nur völlig „neben der Spur“.
Tatsache ist jedoch das wir einen sehr großen Einfluss auf unsere Hormone haben. Wir können sie beeinflussen durch das was wir tun und durch das was wir essen.
Aber nun mal ganz von vorne:
Was sind die wichtigsten Hormone und was bewirken sie im Körper?
Bestimmt hast Du schon von all den Hormonen gehört.
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung was sie bewirken:

Serotonin sorgt dafür das Du gelassener durch`s Leben gehen kannst. Das Du Dich nicht zu viel aufregst und entspannter sein kannst. Auch lindert er Deinen Kummer und Dein Schmerzempfinden.
Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Impulsivität, Aggression und Depression bemerkbar.

Dopamin ist wahrscheinlich den meisten von uns bekannt. Es ist der Glücksbotenstoff schlechthin. Er treibt Dich an, motiviert Dich und macht Dich zielstrebig. Als Botenstoff sorgt er dafür das Gefühle und Empfindungen im Belohnungssystem aktiviert werden.

Adrenalin und Noadrenalin sorgt dafür das Du Dich kurzfristig hochfokussiert auf etwas konzentrieren kannst. Es sorgt auch dafür das Du im Sport leistungsfähiger bist. Es wird ausgeschüttet wenn Du direkt vor einer für Dich wichtigen und aufregenden Aufgabe stehst. Es gibt Dir sozusagen auch den nötigen „Kick“.

Endorphine sind vom Körper selbst produzierte Opiode und wirken wie ein körpereigenes Schmerzmittel. Sie können Dich auch in eine Art Rauschzustand versetzen, den Du zum Beispiel beim Laufen wahrnehmen, sozusagen dem „Runners High“.

Cortisol mobilisiert die Energiereserven im Körper, um den Stoffwechsel auf den bevorstehenden Tag und möglichen Stress vorzubereiten. Er wird vor allem am Morgen, zwischen 6 und 9 Uhr in größeren Mengen produziert. Über den Tag baut es sich dann wieder ab.

Oxytocin ist das Bindungshormon welches Mütter ihren Babys bereits über die Muttermilch weiter geben. Es wird auch über Hautberührungen ausgelöst und sorgt dafür das wir uns mit einem Menschen verbunden fühlen.

 

Aber wir können wir denn nun Einfluss auf diese Hormone nehmen?

Durch ein paar neue Angewohnheiten, die Du in Deinen Alltag einbauen darfst kannst Du Deine Hormone ganz leicht beeinflussen.
Zum Beispiel kannst Du durch viel körperliche Aktivität, durch Sport, einen regelmäßigen Tag/ Nacht Rhythmus und einem erholsamen Nachtschlaf Deinen Cortisolspiegel positiv beeinflussen.

Durch Entspannung und Meditation schaffst Du es Deinen Adrenalinspiegel wieder zu reduzieren. Eine zu lange Ausschüttung dieses Hormones schwächt Dein Immunsystem.

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Körperliche Nähe, insbesondere Berührungen/ Hautkontakt fördern die Oxytocinausschüttung. Dies funktioniert nicht nur bei Paaren, sondern kann auch zwischen Eltern- Kind oder auch zwischen Freunden so sein. Ein intensiver, liebevoller Blickkontakt, ein Lächeln oder ein nettes Gespräch reichen häufig schon aus.

Mit einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung, die reich an Vitamin B6 und Omega 3 Fettsäuren ist kannst Du Deinen Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Auch Vitamin D spielt eine große Rolle, d.h. für ausreichend Aktivität im Freien sorgen.

Deinen Dopaminhaushalt kannst Du stabilisieren indem Du Dir gut erreichbare Ziele steckst. Diese Ziele sollten Dich weder unter- noch überfordern und sollten innerhalb kürzester Zeit erreichbar sein. Ziele, die Du erreicht hast aktivieren Dein Belohnungssystem im Gehirn welches dafür sorgt das Du Dich unmittelbar glücklich fühlst.

Zu einer Endorphinausschüttung kommt es durch intensive körperliche Bewegung oder Sport. Aber auch Tanzen, Singen und Lachen lassen die Endorphine sprudeln.
Endorphine gehen auch mit dem Dopamin Hand in Hand und sorgen dafür das Du deine Ziele besser erreichen kannst. Hier gilt auch wieder der Grundsatz: kleine, kurzfristig erreichbare Ziele setzen.
Beim Dopamin wie auch bei den Endorphinen sind es die schnell erreichbaren Ziele die uns ein Glücksgefühl bescheren.
Beispiel: Du hast das Ziel in 3 Monaten einen Halbmarathon zu laufen. Du weißt das Du es schaffen kannst. Aber macht Dich das jetzt glücklich?
Nicht wirklich, sondern erst in 3 Monaten wenn Du über die Ziellinie läufst.
Wenn Du Dir aber einen guten und realistischen Trainingsplan ausarbeitest, der Dich auf dieses Ziel hinarbeiten lässt, so das Du noch heute damit anfangen kannst und noch heute ein Erfolgserlebnis hast weil Du z.B. 10 km in einer für Dich fest gesetzten Zeit gelaufen bist, dann fühlst Du Dich heute noch gut und nicht erst in 3 Monaten.
Vorrausgesetzt Du hast Dich mit dem Ziel weder unter- noch überfordert. Ich denke Du hast verstanden, was ich meine, oder?

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Fazit:

Wenn Du es schaffst 3-4 mal in der Woche Sport im Freien zu machen, früh aufzustehen und dabei ausreichend Schlaf zu bekommen, Dich dabei vitallstoffreich ernährst, regelmäßig soziale Kontakte pflegst, dir gut erreichbare Ziele setzt und es gleichzeitig noch schaffst täglich Entspannungsphasen einzubauen bist Du ganz gut in Deinem hormonellen Gleichgewicht.

Probiere es einfach mal aus!
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung.

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