Informationen, Wildkräuter- Rezepte
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Online Wildkräuterworkshop

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Letzten Monat habe ich meinen ersten Online Wildkräuter Workshop gestartet.
Grund war das ich normalerweise um diese Zeit meine Kräuterwanderungen- und Kurse gebe, diese aber aufgrund von Corona nicht statt finden dürfen.
Und da kam mir die Idee mit dem Online Workshop.
Ich habe 4 Wochen lang wildkräuterinteressierte Menschen begleitet.
Die Begleitung sah so aus das ich verschiedene heimische Wildkräuter anhand von Videos und Bildern vorgestellt habe. Passend dazu gab es Rezepte aus der veganen Vollwertküche und Rezepte für Heilanwendungen.
Das Schöne war das ich für die Menschen da sein konnte in dieser Zeit.
Sie haben mir Bilder geschickt wenn sie sich in der Bestimmung der Wildpflanzen unsicher waren und haben mir auch Bilder ihrer ersten Wildkräutermahlzeiten geschickt.
Einige wagten sich zum allerersten Mal an Wildkräuter heran, andere verbrachten durch das Sammeln wesentlich mehr Zeit in der Natur und bekamen dadurch schon so viel an guter Energie.
Einige hatten auch ein „Aha“-Erlebnis als sie zum ersten Mal ihre eigene Tinktur oder ihr Heilöl ansetzten und fest stellten wie einfach und effektiv das ist.

Und auch mir hat es großen Spaß gemacht, da ich mich auch mehr in der Natur, mit den Wildkräutern beschäftigt habe. Die Videos, die ich von den Pflanzen gemacht habe sind immer ein Tag vorher entstanden, so das alles top aktuell war. Denn gerade im Frühling wächst alles so schnell das die Wildkräuter jetzt zum Teil schon wieder ganz anders aussehen wie noh vor 2 Wochen.

Aber warum mache ich das Ganze? Warum möchte ich Dich für die Wildkräuter begeistern?

Es gibt nichts wo ich so klar bin wie bei den Wildkräutern: wir brauchen ihre Vitalstoffe, weil unsere konventionelle Nahrung nicht mehr alles her gibt.
Vitalstoffe sind unerläßlich für ein gesundes Immunsystem und genau jetzt in dieser Zeit ist es noch viel wichtiger als sonst das wir unser Immunsystem stärken, da ein starkes Immunsystem der allerbeste Schutz gegen Viren ist.

Das heißt uns bestmöglich mit Vitalstoffen zu versorgen ist in dieser Zeit das A und O.
Und was ist da besser wie Wildkräuter?
Sicher weißt Du das der Vitalstoffgehalt einer Pflanze ab dem Zeitpunkt der Ernte stetig sinkt. Und sicher weißt Du auch das es daher am allerbesten ist regionales Gemüse zu kaufen, da dort die Zeit zwischen Ernte und Genuss geringer ist.
Doch am allerbesten ist und bleibt es die Pflanze direkt nach der Ernte zu essen.
Auch enthält kein Gemüse dieser Welt, auch wenn es noch so regional und biologisch ist so viele Vitalstoffe wie unsere Wildkräuter.
Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist in den letzten Jahrzehnten rapide gesunken, was mit den ausgelaugten Böden, aber auch mit Überzüchtungen des Gemüses zu tun haben.
Unten stehend ist eine Vergleichstabelle von Wildkräutern zu Kulturgemüse. Wenn Du Dir da alleine schon den Vitamin C-Gehalt anschaust wird es deutlich was ich meine.
Gerade Vitamin C ist ein sehr wichtiges und meist unterschätztes Antioxidant, was in der Virenvorbeugung- und bekämpfung eine große Rolle spielt.
Nun ziehe von dem Vitalstoffgehalt beim Kulturgemüse noch mal ein paar Prozent ab, die durch den Transport und langer Lagerung verloren gehen und dann kannst Du Dir errechnen das eine Ernährungsweise ohne Wildkräuter langfristig zu einer Mangelernährung führen muss.

 

Wenn Du jedoch weißt was direkt vor Deiner Haustüre wächst hast Du den Vorteil gegenüber anderen das Du Dich bestmöglich mit Vitalstoffen versorgen kannst.
Es ist mir daher eine Herzensangelegenheit Dir gerade in dieser Zeit die Wildkräuter nahe zu bringen. Nutze diese Zeit für Dich und Deine Gesundheit.
Jetzt wo alle Einrichtungen und Geschäfte geschlossen haben wird Dir der Gang in die Natur wahrscheinlich viel leichter fallen.
Und so kannst Du die Natur jetzt als deinen Helfer nutzen.
Du musst sie nur verstehen!

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Wie sieht der Wildkräuterworkshop für Dich aus?

Du wirst Teil eine Whatts App Gruppe werden in der Du täglich Infos über Wildkräuter bekommst. Du wirst 9-10 heimische Wildkräuter kennen lernen, die direkt vor Deiner Haustür wachsen und die Du direkt roh vor Ort verzehren kannst.

Es wird keine Verwechslungsgefahren mit anderen Wildkräutern geben, die evtl.nicht essbar sind.
Du wirst Rezepte zu den jeweiligen Pflanzen bekommen, aber auch viel Wissen über alte Heiltraditionen vermittelt bekommen.

Auch wirst Du nach dem Workshop in der Lage sein Dir Deine eigenen Kräuteröle und Tinkturen anzusetzen, die Du auch im medizinischen Bereich anwenden kannst.

Du hast in den 4 Wochen die Möglichkeit Fragen über die Wildkräuter zu stellen. Ich bin in dieser Zeit täglich für Dich da und beantworte Deine Fragen.

Ich starte jeweils einen neuen Workshop wenn ich mindestens 10 Teilnehmer habe.
Also kannst Du Dich jederzeit anmelden und vielleicht bist gerade Du der 10. Teilnehmer, so das wir sofort starten können.
Dauer: 4 Wochen
Kosten: 25€

Anmeldungen unter:
rohcoast.diana@gmail.com

Ich freue mich auf Dich!

 

Nährstoffe in Wildkräutern und Kulturgemüse

Stand 16. Juni 2013

Tabellen mit Gehaltsangaben von Wasser, Mineralstoffen, Vitamin C, Provitamin A (Carotin) und Reineiweiß
(Auszugsweise zusammengestellt von Christina Schuster 2013 aus unten stehenden Quellen)

Wassergehalt in %
Mineralstoffgehalt in mg/100 g essbaren Anteils (Mittelwerte)
Vitamin C Gehalt in mg/100 g essbaren Anteils (Mittelwerte)
Provitamin-A-(Carotin-) Gehalt in Mikrogramm Retinoläquivalenten pro 100 g essbaren Anteils
Reineiweißgehalt in g pro 100 g essbaren Anteils

Wildgemüse

Wasser

Kalium

Phosphor

Magnesium

Calcium

Eisen

Vitamin C

Provitamin A

Reineiweiß

Bärenklau

79,8

540

125

75

320

 3,2

291

360

Brennessel

84,8

410

105

71

630

 7,8

333

740

5,9

Gänseblümchen

87,5

600

 88

33

190

 2,7

 87

160

2,6

Giersch

201

684

6,7

Großer Wiesenknopf

360

830

Guter Heinrich

81,7

730

 95

66

110

 3,5

184

948

5,3

Huflattich

84,8

670

 51

58

320

 3,8

104

250

Knopfkraut

87,8

390

 56

56

410

14,0

125

595

Löwenzahn

89,9

590

 68

23

 50

 1,2

115

3,3

Sauerampfer

117

215

2,8

Schlangenknöterich

84,0

580

 74

69

100

 3,9

Schmalbl. Weidenröschen

75,0

450

 94

81

150

 2,7

351

490

Vogelmiere

91,5

680

 54

39

 80

 8,4

115

383

1,5

Wegmalve

606

7,2

Weißer Gänsefuß

86,9

920

 80

93

310

 3,0

236

4,3

Weiße Taubnessel

539

4,1

Wiesenkerbel

179

720

Wilde Malve

82,0

450

 95

58

200

 5,1

178

940

5,6

Kulturgemüse

Wasser

Kalium

Phosphor

Magnesium

Calcium

Eisen

Vitamin C

Provitamin A

Reineiweiß

Blumenkohl

91,6

328

54

17

 20

0,6

 70

   6

Chicoree

94,4

192

26

13

 26

0,7

 10

215

0,4

Chinakohl

95,4

202

11

 40

0,6

 36

 13

1,3

Endiviensalat

94,3

346

54

10

 54

1,4

 10

190

0,5

Feldsalat

93,4

421

49

13

 35

2,0

 35

650

1,8

Grünkohl

86,3

490

87

31

212

1,9

105

680

3,0

Kopfsalat

95,0

224

33

11

 37

1,1

 13

130

0,6

Mangold

92,2

376

39

103

2,2

 39

590

Rosenkohl

85,0

411

83

22

 31

1,1

114

 67

2,8

Rotkohl

91,8

266

30

18

 35

0,5

 50

   5

0,4

Spinat

91,6

633

55

58

126

4,1

 52

700

2,5

Weißkohl

92,1

227

28

23

 46

0,5

 46

   7

0,2

Quelle:

Wildgemüse (Nr. 1182), herausgegeben von aid–Infodienst, Bonn, 1982.
Auszugsweise zusammengestellt von Christina Schuster, 2013.

Ursprungsquellen:

W. Franke: Vergleichende Qualitätsbewertung von Wild- und Kulturgemüse, 38. Hochschultagung der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn am 5.+ 6. März 1985.
W. Franke und A. Kensbock: Vitamin-C-Gehalte von heimischen Wildgemüse- und Wildsalatarten. Ernährungs Umschau 28, 187-191, 1981.
V. Schneider: Vitamin-C-Gehalte von heimischen Wildgemüse- und Wildsalatarten laut Ernährungs-Umschau 31, 54 – 57, 1984.
W. Franke und M. Lawrenz: On the contents of protein and its composition of amino acids in leaves of some medicinal spice plants, edible as greens. Acta Horticulturae 96, 71-82, 1980.
E. Dümmer: Über den Gehalt an Protein und dessen Aminosäurezusammensetzung von verschiedenen heimischen Wildgemüsearten, Dissertation, Bonn, 1984.
Souci/Fachmann/Kraut: Die Zusammensetzung der Lebensmittel, Wissenschaftliche Verlagsanstalt mbh, Stuttgart, 1981/82.
W. Schuphan: Mensch und Nahrungspflanze, Edenstiftung, Den Haag, 1976.

 

 

 

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