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Spaghetti mit Grünkohlpesto

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Bald ist die Grünkohlzeit zu Ende! Dann ist erst mal Schluß mit dem leckeren, nährstoffhaltigem Gemüse. Es sei denn Du hast es irgendwie konserviert. Eine sehr gute Möglichkeit ist es zu Pesto zu verarbeiten. Wenn Du darauf achtest das es gut mit Öl bedeckt ist hält es sich bis zu einem Jahr im Kühlschrank….und dann gibt`s ja auch schon wieder den nächsten Grünkohl.
Warum aber Grünkohl? Bevor ich angefangen habe Grünkohl in roher Form zu essen fand ich ihn überhaupt nicht besonders lecker! Ich kenne ihn u.a. noch von meiner Oma, die ihn selbst im Garten angebaut hat und dann schön weich gekocht hat. Wie hab ich dieses Schwabbelgemüse gehasst! Das Ganze noch mit Salzkartoffeln und Fleisch. Aber Schluß jetzt! Es ist vorbei! Niemand zwingt mich mehr diese Sachen auf zu essen.
Der rohe Grünkohl hat aber nicht im Geringsten was mit dem weich Gekochtem zu tun. Er schmeckt knackig, frisch und würzig. Außerdem enthält er in roher Form eine optimale Zusammensetzung aus antioxitativ wirkenden Vitaminen, Mineralstoffen, Balaststoffen, Aminosäuren uns sekundären Pflanzenstoffen. Außerdem hat er einen hohen Chlorophyll-Gehalt. Ein wahres regionales Superfood also! Warum hat man ihn dann bloß jahrzehntelang so tot gekocht?

Für dieses Rezept benötigst Du einen Mixer sowie einen Spiralschneider

Hier also mein Rezept für ein großes Glas Grünkohlpesto:

  • 150g Grünkohl
  • 80g sonnengetrocknete Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g Cashewnüsse
  • 30g Walnüsse
  • 2 TL Hefeflocken
  • 100ml Olivenöl
  • Meersalz nach Geschmack
  • Wildkräutersalz (Rohkostqualität) nach Geschmack

Für 2 Teller „Spaghetti“ benötigst Du außerdem 2 mittelgroße Zucchinis

 

Vorbereitungen:
Die Nüsse ca. 6 Stunden vorher einweichen und anschließend mit klarem Wasser spülen. Die getrockneten Tomaten ca. 2 Stunden im Wasser einweichen, damit sie schön weich werden.

Wenn diese Vorbereitungen getroffen sind den Grünkohl waschen und trocknen lassen. Den Kohl vom Strunk entfernen und in mittelgroße Stücke zupfen.
Anschließend alle Pestozutaten in den Mixer und auf kleiner Geschwindigkeit nicht allzu lange mixen. Es sollte eine grobkörnige Konsistenz entstehen. Auf gar keinen Fall zu schnell mixen, dann hast Du eine Creme und nicht mehr dieses schöne, fluffige Pesto!

Für die Spaghettis die Zucchinis waschen und mit dem Spiralschneider zu Spaghettis drehen. Diese dann in einem Sieb mit Meersalz salzen und ca. 20-30 Minuten ziehen lassen.  Dadurch entwässert die Zucchini (also am besten noch eine Schüssel unter stellen) und bekommt somit eine nudelartige Konsistenz. Wie Spaghetti „al dente“.

Nach dieser Zeit die Nudeln einfach mit dem frischen Pesto mischen, vielleicht noch eine frische Tomate dazu, fertig!

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Mein Tipp: Gebe kurz vor dem Essen noch ein viertel Apfel (pro Teller) in das Pesto und mixe es noch mal ganz kurz durch, so das sich der Apfel mit dem restlichen Pesto vermischt (oder Apfel reiben und untermischen- geht auch!). Dadurch bekommt das Pesto noch mal eine andere, auch sehr interressante Geschmacksrichtung. Es schmeckt dann fruchtiger, etwas milder. Aber hammer lecker! Probier es aus!

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