Fermentiertes, für Kinder
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Probiotischer Schokoladenpudding

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Ich glaube mit das Erste was ich als Rohköstler gegessen habe war ein roher Schokoladenpudding. Damals vor etwas über 2 Jahren, als ich anfing mich roh zu ernähren. Ich hatte mir ein Rohkost E-Book herunter geladen und dort war ein Rezept für ein Pudding drin. Mit einer Avocado, super reifen Bananen und Kakao. Klang relativ einfach, auch hatte ich alles im Haus. Also machte ich mir den Pudding und konnte mir gar nicht vorstellen das man aus der öligen, würzigen Avocado eine Süßspeise herstellen kann. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Es war angenehm süß und schön cremig und von dem typischen Avocadogeschmack war nicht mehr allzu viel zu schmecken.
Nur lag er sehr schwer im Magen und ich war nach einer kleinen Schale papp satt.
Und nach ca.einer halben Stunde rächte sich dieser Pudding, bzw. die Kombination der Zutaten an mir.
Ich wurde so unglaublich müde das ich mich auf`s Sofa legen mußte und augenblicklich einschlief.
Was war das für ein Pudding?
War dort ein Schlafmittel drin?
Heute weiß ich es!
Heute weiß ich das die Avocado zu den Ölfrüchten gehört und immer solo gegessen werden sollte, d.h. mit keinen anderen Lebensmitteln außer Wildkräutern und grünen Salaten kombiniert werden sollte. Und heute weiß ich auch das Obst nicht mit Gemüse, Nüssen oder wie hier Ölfrüchten kombiniert werden sollte.
Das liegt an den unterschiedlichen Verdauungszeiten.
Daran das Obst die kürzeste Verdauungszeit hat und Ölfrüchte im Vergleich eine relativ lange Verdauungszeit haben. Kombiniert man das Ganze oder isst es in der falschen Reihenfolge hat unser Verdauungssystem echt richtig viel Arbeit damit und es kommt zu Gährungen im Darm.
Mein Körper hatte also so viel Arbeit mit der Verdauung dieser ungünstigen Speise das ich so müde wurde wie nach einem dicken Sonntags- Festessen.
Ich habe diesen Avocadopudding seitdem nie mehr gegessen. Aber auf Schokoladenpudding habe ich trotzdem nicht verzichtet. Denn in der Rohkostküche gibt es so viel wunderschöne, leckere Möglichkeiten einen Pudding zu machen. Das ist unglaublich!
Meistens wird er jedoch aus Früchten oder Trockenfrüchten hergestellt.
Ich habe gestern einen aus Cashewnüssen probiert. Und damit die Cashewnüsse verträglicher werden und man nicht total pappsatt nach dem Pudding ist habe ich die Nüsse fermentiert. Irgendwie dachte ich mir das muss doch gehen. Und es ging!
Herausgekommen ist ein cremig, leichter, leckerer Schokoladenpudding, den ich Dir auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Für 2 Portionen brauchst Du:

  • 400g Cashewnüsse
  • 40g rohe Kakaomasse
  • 1,5 EL rohes Kakaopulver
  • 3-4 EL Agavendicksaft (nach Geschmack)
  • 1/2 TL Vanille
  • 2 Kapseln veganes Probiotikum
  • 250ml Wasser

Die Cashewnüsse 2 Stunden in Wasser einweichen und nach dieser Zeit das Wasser abgießen und Nüsse nochmals mit klarem Wasser spülen.
Nun in einen Mixer geben und ca. 250ml Wasser hinzu geben, so das die Nüsse knapp bedeckt sind. Nun auf höchster Geschwindigkeit so lange mixen bis es eine gleichmäßige, feine Masse ergibt. Diese gebe in eine Schüssel und gebe das Probiotikum hinzu, d.h. das Pulver aus den Kapseln. Die Hüllen benötigst Du nicht.
Verrühre nun das Probiotikum mit einem Löffel unter der Cashewmasse und decke die Schüssel anschließend mit einem Geschirrtuch ab und stelle sie an einen Warmen Ort. Unter warmen Ort verstehe ich Zimmertemperatur, sie kann aber auch auf die Heizung gestellt werden.
Nun lasse die Masse ca. 24 Stunden lang fermentieren.
Nach dieser Zeit wirst Du sehen das sich an der Oberfläche der Cashewmasse Risse gebildet haben und „Luftlöcher“ in der Masse sind. Das kommt durch die Gährung und ist ein gutes Zeichen.
Nun kommen einfach die anderen Zutaten hinzu. Die Kakaomasse erwärme hierbei schonend im Wasserbad, bis sie geschmolzen ist. Gebe alle restlichen Zutaten unter die Masse und schmecke sie mit Agavendicksaft ab.
Verteile den Pudding auf 2 Schalen, dekoriere ihn evtl. noch mit Kakaonibs oder frischem Obst  und dann kannst Du ihn direkt frisch essen.
Absolut lecker und gut verträglich!

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