aus dem Dörrer, für Kinder, rohe Süßigkeiten
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Linzer Plätzchen

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Wer von euch glaubt noch an den Weihnachtsmann?
Und was bedeudet Weihnachten für Dich?

Wie war dieses Fest für Dich als Kind und wie ist es heute?
Was hat sich verändert?
Hast du jemals an den Weihnachtsmann geglaubt?
Also ich habe irgendwie nie so wirklich an ihn geglaubt.
Und als mein erster Sohn geboren wurde erzählte ich damals kurz vor Weihnachten einer Freundin das ich meinem Kind niemals erzählen werde das es einen Weihnachtsmann gibt. Ich werde ihm erzählen das die Geschenke von den Eltern kommen.
Der Weihnachtsmann ist doch nur Kommerz!
Das mach ich nicht mit!
Mein Sohn wurde älter, mein zweiter Sohn wurde geboren.
Sie sind heute 7 und 9 Jahre alt und glauben beide noch an den Weihnachtsmann.
Das heißt bei dem Großen bin ich mir nicht so sicher ob er wirklich noch daran glaubt oder es einfach so toll findet mit diesem „Mann“ und dem Mythos.
Aber was hat sich in mir verändert?
Warum finde ich den Weihnachtsmann nun nicht mehr kommerziell und warum ist es mir so wichtig das meine Söhne möglichst lange noch an ihn glauben?
Kurz: der Weihnachtsmann ist das was man aus ihm macht, was man in ihm sieht…
Im Laufe der Jahre als Mutter habe ich erkannt wie wichtig es ist das Kinder an Märchen glauben, das Kinder an etwas glauben was sie nicht sehen können, was sie sich nicht erklären können.
So denke ich heute das dies nicht nur wichtig für Kinder ist, sondern auch für uns Erwachsene. Viel zu schnell durchschaut der Mensch bestimmte Zusammenhänge, begreift immer mehr und fängt zunehmend an die Welt „über den Kopf“ zu verstehen und zu begreifen. Dann ist Weihnachten „nur“ noch ein Fest an dem die ganze Familie zusammen kommt und Geschenke ausgetauscht werden.
Der Zauber ist weg!
Wie wichtig es aber auch für uns Erwachsene noch sein kann uns einen gewissen Zauber zu bewahren habe ich erst dieses Jahr in meiner Pflanzenausbildung begriffen.
Es gibt z.B. alte Geschichten über Bäume und andere Pflanzen, die sich die Menschen über Jahrhunderte hinweg immer weiter erzählt haben.
So wurde der Wald, die ganze Natur noch lebendiger. So war die Pflanzenwelt eine „Anderswelt“ in der man nach Belieben eintauchen konnte.
Diese Märchen und Geschichten konnten die Menschen für einen Moment mit in eine andere Welt nehmen. Sie konnten ihnen für einen Moment ihren Schmerz und ihre Trauer nehmen und sie mit Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit erfüllen.
Heute lesen wir Science Fiction Romane und andere Geschichten um in eine andere Welt abzutauchen. Das ist im Grunde genommen nichts anderes.
Nur das man kein Buch braucht wenn man den Zauber der „Anderswelt“ wieder entdeckt hat. Es fallen einem einfach Geschichten und Märchen ein wenn man durch die Natur geht. Und gerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit ist es schön den Tag nicht als einen trüben, verregneten Tag wahr zu nehmen, sondern raus zu gehen in die Natur und sich einfach einzulassen.
Dann sieht man an einem einfachen Baumstumpf oder einer Wurzel plötzlich irgendwelche Fabelwesen, Elfen, Waldgeister, ect….
Und genauso ist das mit dem Weihnachtsmann.
Wenn meine Söhne mich fragen ob es den Weihnachtsmann gibt, sage ich Ihnen:“ ich habe ihn ehrlich gesagt noch nie gesehen. Aber es gibt so vieles was wir Menschen noch nicht gesehen haben, was es aber trotzdem gibt….“
Gerade in der heutigen Zeit, in der schon kleine Kinder unter einem enormen Leistungsdruck stehen, der häufig kaum zu bewältigen ist ist es wichtig das sie an etwas glauben können. Sei es an Einhörner, Elfen Wichtel, Zwerge oder eben an den Weihnachtsmann.
Wäre es nicht schön wenn auch wir Erwachsene noch an den Weihnachtsmann glauben könnten?
An ein gutes, liebevolles Wesen was an einem bestimmten Tag im Jahr kommt und uns etwas schenkt?
Wie auch immer: Du entscheidest wie Du die Weihnachtszeit verbringst. Ob Du Dich vom Konsumrausch einfangen lässt, Dich völlig stresst weil Deine Wohnung nicht pickobello aufgeräumt und geputzt ist oder ob Du die Zeit entspannt angehst und Dich ein wenig „verzaubern“ lässt.
Und wer weiß: wenn kein Erwachsener von uns den Weihnachtsmann je gesehen hat bedeudet das ja noch lange nicht das es ihn nicht doch vielleicht gibt…….

Zutaten für ca. 10 Linser Plätzchen:

  • 150g Mandeln
  • 100g gekeimten Buchweizen
  • 70g getrocknete Feigen
  • 80g getrocknete Aprikosen
  • 1 MS Vanille
  • 1/2 TL Anis
  • optional: 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Xylit

 

Den Buchweizen keimen lassen indem Du ihn für 30 Minuten in Wasser einweichst und ihn anschließend für ca. 1-2 Tage ausgebreitet in einem Keimgefäß keimen lässt. Dauert Dir das zu lange kannst Du auch ungekeimten Buchweizen nehmen Diesen aber auch für ca. 30 Minuten einweichen, damit er schön weich wird.
Die Mandeln für 24 Stunden in Wasser einweichen, dabei 2x das Wasser wechseln. Anschließend die „Haut“ der Mandeln abziehen.
Ca. 30g der Aprikosen in Wasser einweichen. Diese werden später püriert.

Gebe nun bei laufender Maschine die Zutaten nacheinander (außer Xylit, die Gewürze und die 30g eingeweichten Aprikosen) in eine Küchenmaschine mit S-Messer, so lange bis ein noch leicht grobkörniger Teig entsteht.  Nun gebe die Gewürze hinzu unt knete sie mit den Händen in den Teig.
Den fertigen Teig rolle nun zwischen 2 Dörrfolien dünn aus. Danach kannst Du vorsichtig mit dem Ausstechen beginnen. Für ein Linzer Plätzchen benötigst Du zwei runde „Kekse“ von ca. 5cm Durchmesser. In einen davon stichst Du in der Mitte ein Loch (oder ein Stern, wie ich es gemacht habe).
Nun kommen die ausgestochenen Kekse für ca. 6-8 Stunden in den Dörrer (40°C). Dörre sie so lange bis sie schön knusprig sind.
Aus den eingeweichten Aprikosen mache im Mixer eine Aprikosenpaste.
Gebe in der Mitte des Kekses auf den Boden einen großen Kleks der Aprikosenpaste und „klebe“ die beiden Hälften damit zusammen.
Nun kommt zu Schluß der Puderzucker drüber, den Du aus Xylit machen kannst.
Dafür muss der Mixer absolut trocken sein. Gebe nun das Xylit in den Mixer und stelle diesen kurz auf höchste Geschwindigkeit…..
Fertig ist der Puderzucker.
Diesen kannst Du jetzt durch ein Teesieb über die Kekse geben…

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Ich wünsche Dir ein „zauberhaftes“ Weihnachtsfest…….

 

 

 

 

 

 

 

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