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Challenge Marathon

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Bist Du schon mal einen Marathon gelaufen?
Oder träumst davon einen zu laufen?
Ich habe jahrelang davon geträumt und habe mir gesagt wenn ich mal einen Marathon laufe dann muss es Hamburg sein.
Weil ich Hamburg liebe und weil ich, dadurch das ich dort lange gelebt habe, mich noch verbunden mit dieser wunderschönen Stadt fühle. Außerdem soll er mit zu den schönsten von Deutschland gehören.
Und nun habe ich die Sache in Angriff genommen: habe mich angemeldet, mir einen guten Trainingsplan besorgt, an dem ich jetzt täglich meine Einheiten abarbeiten kann.
Aber was bedeudet es eigentlich einen Marathon zu laufen?
Was bedeudet es am Tag X (bei mir ist es der 19. April 2020) 42,195 km zu laufen?
Schon während der 7. Vorbereitungswoche, in der ich jetzt bin wird mir klar das das Entscheidende nicht der Marathon selbst ist, sondern das Training davor.
Am Tag X wird dann sichtbar wie gut man die Wochen davor trainiert hat.
Im Grunde ist es dann eine Präsentation seines Trainings und natürlich, nicht zu vergessen, den Erfahrungen, die man gesammelt hat. Es ist natürlich ein großer Unterschied ob ich meinen ersten Marathon laufe, oder ob es schon mein fünfter ist.
Aber eines ist jetzt schon klar: ein Trainingsaufbau, also Formaufbau bedeudet auch immer einen erhöhten Vitalstoffbedarf.
Die Ernährung sollte daher unbedingt den erhöhten Anforderungen angepasst werden, da es sonst langfristig zu Schäden kommen kann. Aber auch schon im Training macht sich eine schlechte und falsche Ernährung sofort bemerkbar, weil dann einfach die Energie fehlt um z.B.lange Trainingsläufe zu absolvieren.
Doch wie sieht denn eigentlich eine gute „Läufer-Ernährung“ aus?
Ich habe lange recherchiert und experimentiert.
Viel zu oft werden leider Empfehlungen ausgesprochen wie vor dem Lauf „kurzkettige“ Kohlenhydrate zu essen, da diese schnelle Energie liefern.
Weißbrot mit Honig vor dem Lauf und Nudeln am Abend zuvor ist wohl jedem Läufer inzwischen bekannt.
Und traditionell vor den Wettkämpfen findet dann am Abend zuvor schon die Pastaparty, die vom Veranstalter angeboten wird, statt.
Während des Laufes werden dann Energiegels konsumiert.
Alles, um irgendwie den Blutzuckerspiegel oben zu halten. Und wenn man dann im Ziel angekommen ist, ist es überhaupt keine Seltenheit das man als Verpflegung Kuchen mit Weißmehl und Industriezucker bekommt.
Man braucht hier kein Sport- oder Ernährungsexperte zu sein um zu verstehen das dies auf Dauer der absolut falsche Weg ist.
Es ist paradox, weil wir gerade durch die erhöhten Anforderungen zu den Gruppen Menschen gehören, die einen erhöhten Vitalstoffbedarf haben. Und gleichzeitig konsumieren wir aber dann Zucker und Weißmehl, welche bekanntermaßen zu den absoluten Vitalstoffräubern gehören. Das heißt statt unserem Körper Vitalstoffe zuzuführen nehmen wir sie ihnen dann auch noch weg.
Als junger Sportler merkt man das noch nicht ganz so sehr, da der Körper noch in seiner „vollen Kraft“ steht.
Jedoch wenn Du zu den etwas „Älteren“ gehörst macht sich das dann ruck-zuck in Verschleißerscheinungen bemerkbar.
Knorbelabbau in den Kniegelenken und  Leistungsabbau sind keine Seltenheit unter Langzeitsportlern.
Jedoch erfährt man leider häufig selbst von Seiten der Ärzte nichts über den Zusammenhang zwischen diesen „Erscheinungen“ und der Ernährung.
Zu sehr haben wir das Bild verinnerlicht das es völlig normal ist als älterer Mensch Verschleißerscheinungen zu haben und nicht mehr so viel leisten zu können. Wir finden es völlig normal und wir denken wir haben es im Sport wohl etwas zu weit getrieben.
Wir sind jedoch selbst verantwortlich für unsere Gesundheit, haben heute mehr als je zuvor die Möglichkeit uns aus seriösen Quellen zu informieren was eine gute, vitalstoffreiche Ernährung bedeudet.
Und so kommen wir recht schnell darauf das Reis mit Bohnen oder die klassische Kartoffel am Abend zuvor die bessere Wahl wie die Pastaparty ist. Das wir viel frisches, möglichst rohes Gemüse brauchen und auch das ein grüner Smoothie oder Haferflocken mit Obst und Nüssen die bessere Wahl wie Weißbrot mit Honig ist.
Aber was ist denn nun mit den kurzkettigen Kohlenhydraten?
Diese brauchst Du nur wenn Du sowieso viele kurzkettigen Kohlenhydrate in Deinem Alltag zu Dir nimmst.
Hier mal schnell das Brötchen vom Bäcker, dort das Stückchen Kuchen……ist diese Ernährungsweise Dein Alltag bist Du sozusagen abhängig davon, weil dein Blutzuckerspiegel extrem schnell runter geht und Du immer wieder „nachtanken“ musst.
Streichst Du diese Lebensmittel jedoch langfristig aus Deinem Alltag und ersetzt sie durch eine vollwertige, vitalstoffreiche Kost unterliegst Du nicht diesen extremen Schwankungen.
Dann wirst Du auch auf Energiegels- und riegel verzichten können. Du hast eine bessere Regeneration und bleibst länger fit und gesund.

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Und danach?
Brauchst Du nicht den Kuchen. Ein guter Riegel aus Trockenfrüchten reicht völlig aus. Du brauchst ja jetzt nichts mehr was schnell ins Blut geht.
Und wenn Du noch etwas Zeit hast kannst Du Dir auch wunderbar Deine Powerkugeln „für danach“ selbst zubereiten.
Ich hab Dir hier nochmals die Rezepte für meine beiden Lieblingskugeln zusammen gestellt.

Zitronenkugeln:
200g Datteln
100g getrocknete Aprikosen
100g Cashewkerne
50g Kokosflocken
1,5 EL frisch gepressten Zitronensaft
1/2 TL Zitronenabrieb (unbedingt von einer Biozitrone)

Schoko- Hanfkugeln:
300g Datteln
50 g geschälte Hanfsamen
100g Mandeln (oder Cashews)
2 EL rohes Kakaopulver
2 EL Kakaonibs
optional: 2 Hand voll Gojibeeren

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Alles Liebe und ein gutes Vorwärtskommen wünsche ich Dir!

 

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