Alle Artikel in: Brot

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Sauerkrautbrot

Kennt ihr den Brauch? An Silvester möglichst viel Sauerkraut zu essen, damit man im nächstem Jahr einen möglichst reichen Geldsegen hat? Also ich kannte ihn nicht! Bis zu dem Zeitpunkt als ich meinen Mann kennen lernte und dieser am Silvesterabend immer einen rießen Teller voll Sauerkraut verschlang. Ich konnte mir das kaum mit ansehen. Nun ja! Er kommt aus Nordrhein- Westfalen und vielleicht ist es ja dort ein regionaler Brauch? Ich weiß es nicht! Auf jeden Fall konnte ich mich nie so wirklich mit diesem Brauch anfreunden, denn ich war auch nie so wirklich ein großer Freund von Sauerkraut. Denn ich kannte nur das pasteurisierte Sauerkraut. Was ich aber nicht kannte war ein natürlich, über längere Zeit fermentiertes Sauerkraut, welches noch Rohkostqualität hat. Dann hätte ich vielleicht diesen Brauch mit gemacht, hätte jedes Jahr an Silvester ebenfalls einen riesen Teller Sauerkraut gegessen und hätte jetzt so viel Geld das ich mich um nichts mehr sorgen müßte. Aber ich habe es nicht gegessen und daher bin ich selbst dran schuld das ich hier sitze und diese …

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Rote Beete- Buchweizenbrot

Hier ein ganz einfaches, sehr schmackhaftes Brot aus nur 3 regionalen Zutaten. Du kannst es als Brot mit einem Aufstrich essen oder einfach wie ein Cracker zum Knabbern- beides sehr lecker und sättigend! Du benötigst für dieses Rezept eine Reibe sowie einen Dörrer Zutaten: 150g gekeimten Buchweizen 1-2 Rote Beete, je nach Größe 100g Gold Leinsamen mit etwas Meersalz abschmecken   Buchweizen läßt sich ganz einfach und schnell keimen. Einfach den Buchweizen für ca. 3-4 Stunden in Wasser einweichen, abgießen und dann mit klarem Wasser spülen. In ein Sprossenglas- oder Turm geben und ca. 1-2 Tage keimen lassen, dabei 1x täglich spülen. Buchweizen keimt relativ schnell. Du wirst bereits nach nur einem Tag die ersten Keimlinge sehen. Gut ist er wenn die Keimlinge ca. halb so groß sind wie das Korn. Den Leinsamen ebenfalls für ca. eine Stunde in Wasser einweichen. Rote Beete schälen und raspeln. Alle drei Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat. Anschließend mit dem Meersalz abschmecken, dabei jedoch bedenken das durch den Dörrvorgang das Brot …

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Rote Beete-Möhren Knäckebrot mit Wildkräuter- Guacamole

Ich habe immer so Phasen wo ich eine bestimmte Sorte Rohkostbrot bevorzuge. Ich könnte diese Sorte dann täglich essen und sorge sofort wieder für Nachschub, wenn sie aufgebraucht ist. Und dieses Brot gehört zu meinen derzeitigen Favoriten. Erstens weil es aus sehr wenigen, einfachen und regionalen Zutaten besteht, zweitens weil es genau wegen dieser wenigen, regionalen Zutaten sehr gut verträglich ist, d.h. selbst wenn Du eine sensible Verdauung hast wird Dir dieses Brot keine Schwierigkeiten bereiten, und drittens weil es einfach unschlagbar lecker ist. Du kannst es einfach pur wie ein Cräcker knabbern, zusammen mit einem grünen Salat oder mit einer leckeren Wildkräuter Guacamole. Der Gundermann als Wildpflanze eignet sich hervorragend für dieses Rezept, da er sehr würzig ist. Wenn Du aber kein Gundermann zur Hand hast kannst Du ihn beim Brot einfach weg lassen (schmeckt trotzdem hervorragend) und bei der Guacamole einfach ein paar frische Küchenkräuter wie z.B. Schnittlauch, Petersilie oder Kerbel hinzu geben. Für dieses Rezept benötigst Du einen Dörrer sowie eine Gemüseraspel Hier das Rezept für ein Dörrblech Knäckebrot 2 kleine Knollen …

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Kamut- Wildkräuter Knäcke /Scharbockskraut

Die Wildkräutersaison hat begonnen!!! Auch wenn das Wetter zur Zeit noch so gar nicht nach Frühling aussieht, zeigen sich trotzdem bereits hier und da die ersten Wildkräuter. Dies ist zugleich auch der Start für meine Wildkräuterserie. Ich werde ab jetzt Monat für Monat bis Oktober eine Wildpflanze pro Monat thematisch behandeln und leckere, rohköstliche Rezepte dazu kreieren und mit Dir teilen. Hierzu kannst Du auch noch mal diesen Bericht von mir lesen. Das bedeudet nicht das Du auf einmal 5 Rezepte zu dieser Pflanze bekommst, sondern über den ganzen Monat verteilt gibt es zwischendurch immer wieder Rezepte mit dem „Monatskraut“. Natürlich aber auch nicht nur Wildkräuterrezepte, sondern wie gewohnt auch andere roh- vegane Köstlichkeiten. Ich habe lange überlegt welche Pflanze ich zum Einstieg nehme. Ich habe mich dann für das Scharbockskraut entschieden, weil diese Pflanze oft die erste im Frühling ist, die in großen Massen in Wäldern auftritt. Man kann sie eigentlich gar nicht übersehen. Sie begegnet Dir bestimmt bei Deinem nächsten Waldspaziergang, wenn Du achtsam bist. Bereits an den Wegrändern breitet sie sich aus …

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Toast mit Schokocreme

Irgendwie hat wahrscheinlich jeder von uns diese Kindheitserinnerungen: das dicke Glas mit Schokocreme was man sich auf die frischen Brötchen oder Toasts schmiert. Bei uns gab es nur Samstags Schokocreme, aber ich habe sie natürlich wie fast alle anderen Kinder auch geliebt und hätte sie sehr gerne noch öfters gegessen. Bei meinen Kindern gibt es gar keine Schokocreme und manchmal komme ich mir vor wie eine Rabenmutter! Im Handel habe ich noch keine Schokocreme entdeckt, die nicht voller Industriezucker steckt und wo Palmöl drin ist. Je älter die Kinder werden desto mehr bekommen sie natürlich mit das es in der „Welt da draußen“ auch Schokocreme gibt und das diese auch recht gut schmecken muss. Verbieten möchte ich diesen Aufstrich nicht! Habe auch schon zur Ausnahme zu einem Geburtstagsfrühstück Samba gekauft. Überzeugt haben mich die Zutaten darin allerdings nicht. Und so musste die Rabenmutter mal wieder selbst ans Werk. Herausgekommen ist eine sehr leckere, gesunde Schokocreme, die von der ganzen Familie geliebt wird. Sie ist von den Zutaten recht teuer, besonders dann wenn man rohes Mandelmus …

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Zucchini- Wurzelbrot

Bei uns im Norden sagt man zu Möhren Wurzeln. Das muß man auch erst mal wissen! Als ich vor vielen Jahren aus dem Hessenland nach Hamburg gezogen bin, wunderte es mich ein wenig das so viele Menschen immerzu von Wurzeln sprachen. Ich wunderte mich das in Hamburg so viele Wurzeln gegessen werden und fragte mich gleichzeitig was für Wurzeln die Hamburger denn wohl so essen mögen. Nun ja… Jetzt weiß ich es!!! Für mich sind es aber irgendwie Möhren geblieben. Aber da ich jetzt schon so viele Jahre hier lebe und mich auch sehr wohl hier fühle habe ich dem folgendem Brot einfach einen nordischen Namen gegeben. Ein leckeres Brot aus wenigen, regionalen Zutaten. Es schmeckt so neutral das Du herzhafte sowohl süße Aufstriche darauf essen kannst. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier isses!!! Für dieses Rezept benötigtst Du ein Keinglas/turm oder sonstiges zum Ankeimen von Saaten, einen Mixer und einen Dörrer (oder ganz viel warme Sonne)  Für 2 Dörrbleche Brot brauchst Du: eine große Zucchini 6 Wurzeln/Möhren 8 EL gekeimte Sonnenblumenkerne 3 EL geschroteten Leinsamen …

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Tomaten-Chia Burger

Bei uns sind derzeit jeden Tag neue Tomaten reif. Ich habe sie im Frühling selbst vorgezogen, indem ich Samen aus frischen Biotomaten entnommen habe. Wie ich das Ganze gemacht habe kannst Du hier lesen. Mitte August habe ich dann die erste Tomate ernten können, die geschmacklich unglaublich gut war. Nun kommen täglich Tomaten hinzu. Das kommt mir ganz gelegen. Ich liebe Tomaten (aber nur im Sommer- den wässerigen Treibhaustomaten kann ich nichts abgewinnen), und im Bioladen werden sie derzeit wieder teurer, weil die Saison fast vorbei ist. Es war gar nicht so einfach im regenreichen Lübeck rote Tomaten zu bekommen. Tomaten vertragen nicht viel Regenwasser, d.h. sie benötigen täglich Wasser an der Wurzel, dürfen nicht austrocknen. Wird aber die Pflanze nass, fängt sie an zu faulen. Das heißt wenn es paar Tage hintereinander geregnet hat habe ich sie dann immer unter das Vordach unserer Holzhütte gestellt. Dort war aber nicht so viel Sonne. Hat der Regen dann aufgehört, habe ich sie wieder raus getan, u.s.w… Dementsprechend stolz bin ich jetzt über das Ergebnis. Da liegt …

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Rote Beete Kräcker mit Feigensenf

Ich stehe auf Sachen, die schnell und einfach zubereitet sind. Wenn das Ganze dann noch kostengünstig ist, ist alles perfekt! So wie diese Kräcker. Ich habe zwar in den Teig noch etwas Chiasamen und schwarzen Sesam getan (beides nicht gerade kostengünstig), aber Du kannst es durchaus weg lassen. Ich habe es rein getan, um die Kräcker noch etwas vitalstoffreicher zu machen, und weil Chiasamen und der schwarze Sesam zu meinen Lieblingssaaten gehören, aber am Geschmack ändert es nicht allzu viel, und voller Power sind sie auch ohne die teuren Saaten! Du brauchst für ein Dörrblech: 1 Rote Beete eine halbe, kleine Zucchini ca. 3 EL Rapsöl oder anderes Öl 3 EL Sonnenblumenkerne ein kleines Stück frischen Kurkuma (gibt`s für sehr wenig Geld im Bioladen) Meersalz nach Geschmack 1 EL Sojasauce 10 EL Leinsamen 2 EL Chiasamen 2 EL schwarzer Sesam 2 EL heller Sesam eine Prise gemahlenen Senf (oder halben TL Senf aus dem Glas) Wie Du den Feigensenf selbst herstellst und was Du dafür für Zutaten benötigst, erfährst Du hier. Rote Beete und Zucchini …

Brokoli- Möhren Knäckebrot

Dies ist ein wirklich sehr leckeres Knäckebrot, welches ich aus dem Rest meines derzeitigen Lieblingssalat, dem Brokoli-Möhren Salat gemacht habe. Hier noch mal die Zutaten: 1 Brokolikopf 2-3 mittelgroße Möhren eine Hand voll Mandeln (über Nacht eingeweicht) ca. 6 EL Rapsöl etwas Wasser Salz und Pfeffer nach Geschmack 3 EL Leinsamen ganz 2 EL Leinsamen geschrotet 2 Hand voll Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne Alle Zutaten (außer Leinsamen und Kürbiskerne) im Mixer oder Küchenmaschine zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Sie sollte nicht so cremig sein, sondern noch schön bissfest. Die Kürbiskerne grob hacken und zusammen mit dem Leinsamen unter heben. Die Masse auf die Dörrfolie Deines Trockners streichen (ca. 5mm dick) , vorsichtig knäckebrotgroße Stücke abtrennen und das Ganze bei 40°C ca. 12-13 Stunden dörren, nach 7 Stunden die Dörrfolie entfernen, das Knäckebrot umdrehen und die restliche Zeit weiter dörren. Schmeckt super lecker mit frischer Tomate und Petersilie. Bei Fragen oder Anregungen einfach einen Kommentar hinterlassen, ich antworte! Sehen wir uns auf Facebook?

Vital- Schwarzbrot (Tobinambur- Quinoabrot)

Viele Rohkostbrote haben für mich so einen eigenartigen Nachgeschmack, so das ich schon viele gemacht habe. die ich dann einfach nicht essen konnte. Deshalb bin ich sehr froh das auf meinem letzten „Rohkostbrotexperiment“ dieses leckere Brot heraus kam. Farbe und Konsistenz erinnern ein wenig an Schwarzbrot, welches ich immer sehr gerne gegessen habe. Die Farbe kommt aber von den Tobinamburknollen, welche an der Luft sehr schnell oxidieren und daher dunkel werden. Dies ließe sich mit Zitronensaft vermeiden, würde aber im Brot nicht so gut schmecken. Hier nun das Brot: 250g Topinambur 200g Möhren 1 kleine Zwiebel 200g gekeimte Sonnenblumenkerne 2-3 Hand voll frischer Brokolisprossen 50g Quinoamehl (optimal aus gekeimten, getrocknetem und frisch gemahlenem Quinoa) ca. 2-3 TL Meersalz (nach Geschmack) Zubereitung: Je 100g Tobinambur und Möhren raspeln und zur Seite stellen. Die restlichen Zutaten (außer Brokolisprossen) zu einem homogenen Teig mixen, Gemüse am besten vor dem Mixen grob würfeln. Zum Schluß das zur Seite gestellte geraspelte Gemüse und die frischen Brokolisprossen unter den Teig heben. Den Teig ca. 0,5cm dick auf eine Dörrfolie streichen und …