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Johanniskraut: natürliches Antidepressivum/ Herstellung von Rotöl

Wenn ich die gelben Blüten des Johanniskrautes sehe, dann weiß ich: er ist da!
Der Sommer!
Und dann „durchfährt“ mich ein Gefühl des Glücks, denn ich liebe diese kraft- und lichtvolle Zeit des Mittsommers.
Mittsommer bedeutet für mich lange draußen sein, Barfuß laufen, mit offener Terassentür schlafen, abends noch spielende Kinder draußen zu hören, schlaflose Nächte und nicht zu wissen wohin mit der ganzen Energie, die in mir ist.

Das Johanniskraut ist ein Symbol des Sommerbeginns, des Mittsommers.
Dies verrät ja bereits auch sein Name.
Der Johannistag ist 3 Tage nach dem Mittsommer und genau an diesem Tag öffnet das Johanniskraut seine wunderschönen gelben Blüten.

Es gibt viele Bräuche mit dem Johanniskraut zur Sonnenwende.
So wurde es geräuchert und getrocknet im Haus aufgehängt. Es sollte Schutz geben und die bösen Geister fern halten. Es wurde zur energetischen Reinigung von Räumen eingesetzt, was auch heute wieder vermehrt durch das Räuchern gemacht wird.

Fakt ist: Johanniskraut ist einfach eine mega tolle Pflanze und ich bin der Meinung das jeder sie kennen sollte und sie sich zu Nutze machen sollte….dann wären wir alle im Winter etwas fröhlicher!
Denn das Johanniskraut erblüht in den Tagen im Jahr, in denen uns das meiste Licht zur Verfügung steht. In einer Zeit in der die Tage am längsten sind und die Nächte am kürzesten. Dieses Licht speichert die Pflanze in sich und gibt es uns in der weniger lichtvollen Zeit, also im Winter, zurück.
Das getrocknete Johanniskraut ist eines der bekanntesten pflanzlichen Mitteln gegen leichte bis mittelschwere Depressionen, Unruhezuständen und Angstzuständen. Es ist der „Vermittler des Sonnenlichts“, wenn wir den Blick für das Licht verlieren. Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter.

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Aber genauso wie es Dir innerlich helfen kann, kann es Dir auch bei äußeren Verletzungen helfen.
Du kannst aus den Blüten des Johanniskraut ein Rotöl machen welches Dir bei Rückenschmerzen, Muskelverspannungen- und zerrungen, Muskelkater, Bandscheibenschäden, Blutergüsse, Gürtelrose, bei Verbrennungen und Sonnenbrand hilft. Auch als Hautpflege bei trockener Haut ist Rotöl super,
Abert Du kannst das Öl auch innerlich anwenden. Es hilft Dir bei Verdauungsbeschwerden, die mit einem entzündlichen Prozess einhergehen.

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Wie kannst Du Johanniskraut erkennen und anwenden?

Die Blätter als auch die Blüten bilden ein typisches Erkennungsmerkmal.
Die kleinen Blättchen des Johanniskrautes sind dunkelgrün und „durchlöchert“.
Auf dem oberen Bild kannst Du die Löcher gut sehen wenn Du das Bild vergrößerst. Die Löcher sind sehr klein und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.
Wenn Du Dir jedoch ein Blatt abzupfst und gegen die Sonne oder ins helle Licht hältst erkennst  Du die vielen Löcher im Blatt.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die gelbe Blüte: sie hinterlässt  rote Spuren an Deinen Fingern, wenn Du an ihr reibst. Das Blut des Johannes (Johannes der Täufer), sagt man. Diese Färbung macht auch später das Rotöl aus, wenn Du die Blüten in Öl einlegst. Jedoch müssen die Blüten trocken sein um diesen „Test“ zu machen. Direkt nach einem Regen funktioniert das nicht.

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Oben auf dem Bild ist die rote bis leicht violett/bläuliche Verfärbung am Finger nach dem Zerreiben einer Blüte.
Stimmen diese beiden Erkennungsmerkmale überein dann kannst Du Dir recht sicher sein das es sich um das Johannsikraut handelt.

Das Johanniskraut leuchtet im Sommer an Wegen und Feldrändern, in trockenen Wiesen, auf Äckern und Bergmatten bis 1.500m Höhe. Es blüht von Juni bis in den Spätsommer hinein und kann bis zu 50–60 cm hoch werden.

Aber wie kannst Du es jetzt für Dich verwenden?

Für einen Tee, der Dir im Winter bei Depressionen hilft kannst Du die Blüten und Blätter sammeln und diese trocknen. Dieses kannst Du machen indem Du die ganze Pflanze kopfüber an einen warmen, aber schattigen Ort aufhängst oder sie auf einem Gitter ausbreitest. Ist sie vollständig durchgetrocknet kannst Du die Blätter und Blüten abzupfen und in einem dunklen Glas aufbewahren.

Herstellung des Rotöls

Für das Rotöl brauchst Du nur die Blüten. Gehe hier beim sammeln achtsam vor, d.h. nicht alle Blüten der Pflanze nehmen und auch nicht die ganze Pflanze ausreißen, sondern vor Ort nur einzelne Blüten abzupfen und diese direkt in ein Glas geben. Das Glas vorher sterilisieren, indem Du es für ca. 3min in kochendes Wasser gibst. Das verhindert das das Öl ranzig werden kann und gewährleistet somit eine bessere Qualität.

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Anschließend bedecke die Blüten komplett mit eine guten Olivenöl. Wichtig ist wirklich das alle Blüten mit Öl bedeckt sind. Ansonsten kann es zu Schimmelbildung kommen.
Deckel drauf und das Glas für 4 Wochen an einen hellen Ort stellen.
Regelmäßig schütteln und schauen, ob Feuchtigkeit am Deckel oder oberen Glasrand auftaucht. Wenn ja, dann abwischen und stets darauf achten das alles mit Öl bedeckt ist. In dieser Zeit bekommt das Johannisöl seine markante rote Farbe.
Nach den 4 Wochen das Kraut abseihen (ich habe es nochmals durch einen Kaffeefilter laufen lassen, damit auch keine Fasern mehr darin sind.
Anschließend in dunkle Flaschen geben. Das Öl ist bis zu einem Jahr haltbar.

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Hier siehst Du im vorderen Glas das Öl nach 2 Wochen (nach 4 Wochen ist es noch etwas dunkler). Im hinteren Glas sind frisch eingelegte Blüten.
Das Öl kannst Du nun zum Einmassieren der betroffenen, schmerzhaften Stellen nehmen. Ich nehme es z.B. nach einem langen Lauf, wenn ich leichten Muskelkater habe.

Natürlich kannst Du Dir auch eine Tinktur aus Johanniskraut machen. Dazu nehme Blätter und Blüten.
Wie Du Dir eine Tinktur selbst machst erfährst Du hier.

Hast Du jetzt Lust bekommen Dir noch mehr Heilöle und Tinkturen zu machen.
Dir fehlt aber das nötige Kräuterwissen dazu?

Ich gebe derzeit einen Wildkräuter Online Workshop. Da lernst Du verschiedene heimische Wildkräuter kennen und was Du alles daraus machen kannst. Es gibt viel Videomaterial und eine Beratung über eine Whatts App Gruppe.
4 Wochen kosten nur 25€.

Der nächste Kurs startet am 23. Juli

Mehr Infos über den Workshop bekommst Du hier

 

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Ur- Tinkturen: selbst gemachte Medizin aus Wildkräutern

Jeder von uns kennt doch den Spruch „gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen“.
Und das stimmt genauso!
Je mehr ich in die Welt der Wildkräuter eintauche desto mehr stelle ich fest: es ist für jedes Leid etwas da!
Egal ob es um körperliche Beschwerden geht oder um psychische.

Ich habe meine Ausbildung zur Pflanzenheilkunde gemacht, weil ich unsere heimischen Wildkräuter besser kennen lernen wollte, weil ich mich durch sie besser mit Vitalstoffen versorgen wollte.
Während meiner Ausbildung habe ich dann fest gestellt das die Pflanzen so viel mehr können. Es wurde berichtet das sie ein eigenes Wesen haben was sie umgibt und welches man auch nutzen kann.
„Hier fängt sie an, die Hexenmagie“, dachte ich.
„Völlig spooky“, wenn man vorher sich noch nie damit beschäftigt hat. Inzwischen habe ich so viel darüber gelesen und gelernt das es für mich völlig normal geworden ist.
„Ja, Pflanzen haben ein eigenes Wesen“.
Alles was lebt hat ein Wesen.
Und wenn wir richtig überlegen haben viele von uns oder sogar die meisten sich das Pflanzenwesen schon mal zu Nutze gemacht, ohne das uns dieses bewusst war.
Denn homöopathische Mittel ist nichts anderes als das wir uns die Kraft des Pflanzenwesens zu Nutze machen.
Mit jedem Globoli was Du zu Dir nimmst (es sei denn es handelt sich um mineralischen oder tierischen Ursprung) nutzt Du das Pflanzenwesen.
Dabei war es so das Samuel Hahnemann, der Entdecker und Begründer der Homöopathie  vorher mit pflanzlichen Urtinkturen experimentiert hat.
Das heißt Ur-Tinkturen sind das Ausgangsmaterial für die Homöopathie gewesen.

Aber was sind denn nun genau Ur-Tinkturen?

Man unterscheidet in Tinkturen und Ur-Tinkturen.
In einer Tinktur werden getrocknete Pflanzen in Alkohol eingelegt, bei einer Ur-Tinktur sind es frische Pflanzen.
Wir können quasi jede Pflanze in einer Ur-Tinktur verarbeiten, und können uns so ganz leicht unsere eigene Medizin selbst herstellen. Dabei ist es egal ob es sich um eine körperliche oder eine psychische Erkrankung handelt und ob sie akut oder bereits chronisch ist.

Du brauchst dafür Wildpflanzen/Kräuter, hochprozentigen Alkohol und natürlich das Wissen welche Wildkräuter Du nehmen kannst (in meinem Online-Workshop lernst Du verschiedene Wildkräuter kennen).

Die Qualität einer Ur-Tinktur hängt von folgenden Faktoren ab:

  1. Der Qualität der Wildkräuter
  2. Handarbeit
  3. Lange Lagerung

1. Qualität der Wildkräuter:

Hier ist der Standort wichtig. Es sollte möglichst keine Verunreinigungen oder Verschmutzungen durch die Umwelt vorhanden sein.
Die Pflanzen sollten optisch gesund aussehen. Auch haben Wildkräuter bis zur Sommersonnenwende die meiste Kraft, d.h. jetzt ist ein super Zeitpunkt Dir Deine Medizin für das ganze Jahr zu machen.
Verarbeite die Wildpflanzen direkt nach der Ernte, dann hast Du die meisten Wirkstoffe. Säubere sie gut und tupfe sie anschließend trocken.

2. Handarbeit:

Es macht in der Qualität einen Unterschied ob Deine Wildkräuter in einer schnellen Küchenmaschine oder mit einem Messer per Hand geschnitten werden. Am besten ist es Du schneidest sie und zerdrückst sie anschließend etwas mit dem Mörser.
Firmen, die gute Ur-Tinkturen herstellen haben Schneidemaschinen, die die Wildkräuter in einem geschlossenem System schneiden und mörsen, damit kein Sauerstoff dran kommt und so kaum ein Verlust der Inhaltsstoffe zu verzeichnen ist .
Dies ist jedoch mit der Handarbeit nicht möglich, aber es wird trotzdem eine gute Qualität erreicht.

3. Lange Lagerung:

Gute Ur-Tinkturen brauchen seine Zeit, bis sie reif sind. Je nach Tinktur solltest Du zwischen 3 und 6 Wochen Lagerung mit einplanen. Die Lagerung findet bei Zimmertemperatur an einem dunklen Ort statt. Dabei möglichst oft, am besten täglich, das Glas leicht schwenken und drehen, damit sich die Inhaltsstoffe noch besser lösen können.

Bei der Auswahl des Alkohols ist folgendes zu beachten:
Für das Ansetzen von Blüten und Blätter reicht ein 40% iger Alkohol. Ein Wodka oder Korn aus dem Supermarkt ist gut.
Wenn Du aber dickere Blätter und Kräuter oder Früchte ansetzen möchtest brauchst Du ein 60% igen Alkohol.
Für Ur-Tinkturen mit Wurzeln und Rinden wird ein 90% iger Alkohol empfohlen. Hier eignet sich Weingeist oder Ethanol aus der Apotheke.

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Gehe nun wie folgt vor:

Ernte die Wildkräuter frisch an einem guten Ort.
Wasche sie sorgfältig und tupfe sie trocken.
Schneide Blüten und Blätter in kleinere Stücke und mörsere sie anschließend noch mit einem Handmörser an.
Nehme nun ein einfaches Schraubgläschen welches Du vorher sterilisierst. Dies kannst Du machen indem Du Glas und Deckel für einige Minuten in kochendes Wasser gibst.

Gebe nun Dein Schnittwerk in das Schraubglas. Gebe viele Blätter hinein, wirklich dicht an dicht, indem Du sie etwas runter drückst.
Übergieße die Blätter vollständig mit dem Alkohol. Es sollte wirklich alles bedeckt sein. Dann 4- 6 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen. Ab und zu das Glas mal drehen und sorgfältig schwenken, damit sich die Wirkstoffe besser raus lösen. Während dieser Ziehzeit lösen sich nach und nach alle alkohollöslichen Inhaltsstoffe aus den Blättern und Blüten.
Nach den 4-6 Wochen durch einen Filter abgiesen und in kleine Schraubgläschen füllen.

Dosierung und Dauer der Anwendung:

Wenn Du die 3 Kriterien bei der Herstellung Deiner Ur-Tinktur beachtet hast hältst Du am Ende ein qualitativ sehr hochwertiges „Pflanzenmedikament“ in Deinen Händen.
Das heißt dies kannst Du auch bei der Dosierung beachten. Du brauchst von Deiner Tinktur 3x täglich 5 Tropfen. Die Tinktur sollte 30min vor dem Essen oder eine Stunde nach dem Essen eingenommen werden. Die Tropfen dafür am besten in Wasser geben und dieses schlückchenweiße trinken. Dabei gut einspeicheln.

Dauer der Einnahme:

Bei akuten Erkrankungen nehme die Ur-Tinktur so lange bis Deine Symptome verschwunden sind.
Bei allen anderen Wehwehchen bedenke das Wildkräuter die Selbstheilungskräfte mobilisieren. Das heißt Deine Tinktur nehme für 6-12 Wochen, je nach Thema, und mache dann eine Pause von ca. 3 Wochen. In dieser Pause kannst Du beobachten wie Dein Körper reagiert.
Anschließend kann die Einnahme weiter fortgesetzt werden.
Bei alten Menschen ist es oftmals nicht mehr möglich den Körper nachhaltig anzuregen. Hier ist dann eine jahrelange, begleitende Einnahme von Nöten.

 Möchtest Du wissen welche Wildkräuter Du für eine Ur. Tinktur verwenden kannst und wie diese wirken empfehle ich Dir meinen Online Wildkräuterkurs.
Dort bekommst Du 4 Wochen lang täglich Informationen in Form von Videos, Bildern und Texten über unsere heimischen Wildkräuter und deren Heilanwendungen. Und das Ganze gerade mal für 25€!
Hier bekommst Du mehr Infos darüber…..

 

 

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Online Wildkräuterworkshop

Letzten Monat habe ich meinen ersten Online Wildkräuter Workshop gestartet.
Grund war das ich normalerweise um diese Zeit meine Kräuterwanderungen- und Kurse gebe, diese aber aufgrund von Corona nicht statt finden dürfen.
Und da kam mir die Idee mit dem Online Workshop.
Ich habe 4 Wochen lang wildkräuterinteressierte Menschen begleitet.
Die Begleitung sah so aus das ich verschiedene heimische Wildkräuter anhand von Videos und Bildern vorgestellt habe. Passend dazu gab es Rezepte aus der veganen Vollwertküche und Rezepte für Heilanwendungen.
Das Schöne war das ich für die Menschen da sein konnte in dieser Zeit.
Sie haben mir Bilder geschickt wenn sie sich in der Bestimmung der Wildpflanzen unsicher waren und haben mir auch Bilder ihrer ersten Wildkräutermahlzeiten geschickt.
Einige wagten sich zum allerersten Mal an Wildkräuter heran, andere verbrachten durch das Sammeln wesentlich mehr Zeit in der Natur und bekamen dadurch schon so viel an guter Energie.
Einige hatten auch ein „Aha“-Erlebnis als sie zum ersten Mal ihre eigene Tinktur oder ihr Heilöl ansetzten und fest stellten wie einfach und effektiv das ist.

Und auch mir hat es großen Spaß gemacht, da ich mich auch mehr in der Natur, mit den Wildkräutern beschäftigt habe. Die Videos, die ich von den Pflanzen gemacht habe sind immer ein Tag vorher entstanden, so das alles top aktuell war. Denn gerade im Frühling wächst alles so schnell das die Wildkräuter jetzt zum Teil schon wieder ganz anders aussehen wie noh vor 2 Wochen.

Aber warum mache ich das Ganze? Warum möchte ich Dich für die Wildkräuter begeistern?

Es gibt nichts wo ich so klar bin wie bei den Wildkräutern: wir brauchen ihre Vitalstoffe, weil unsere konventionelle Nahrung nicht mehr alles her gibt.
Vitalstoffe sind unerläßlich für ein gesundes Immunsystem und genau jetzt in dieser Zeit ist es noch viel wichtiger als sonst das wir unser Immunsystem stärken, da ein starkes Immunsystem der allerbeste Schutz gegen Viren ist.

Das heißt uns bestmöglich mit Vitalstoffen zu versorgen ist in dieser Zeit das A und O.
Und was ist da besser wie Wildkräuter?
Sicher weißt Du das der Vitalstoffgehalt einer Pflanze ab dem Zeitpunkt der Ernte stetig sinkt. Und sicher weißt Du auch das es daher am allerbesten ist regionales Gemüse zu kaufen, da dort die Zeit zwischen Ernte und Genuss geringer ist.
Doch am allerbesten ist und bleibt es die Pflanze direkt nach der Ernte zu essen.
Auch enthält kein Gemüse dieser Welt, auch wenn es noch so regional und biologisch ist so viele Vitalstoffe wie unsere Wildkräuter.
Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist in den letzten Jahrzehnten rapide gesunken, was mit den ausgelaugten Böden, aber auch mit Überzüchtungen des Gemüses zu tun haben.
Unten stehend ist eine Vergleichstabelle von Wildkräutern zu Kulturgemüse. Wenn Du Dir da alleine schon den Vitamin C-Gehalt anschaust wird es deutlich was ich meine.
Gerade Vitamin C ist ein sehr wichtiges und meist unterschätztes Antioxidant, was in der Virenvorbeugung- und bekämpfung eine große Rolle spielt.
Nun ziehe von dem Vitalstoffgehalt beim Kulturgemüse noch mal ein paar Prozent ab, die durch den Transport und langer Lagerung verloren gehen und dann kannst Du Dir errechnen das eine Ernährungsweise ohne Wildkräuter langfristig zu einer Mangelernährung führen muss.

 

Wenn Du jedoch weißt was direkt vor Deiner Haustüre wächst hast Du den Vorteil gegenüber anderen das Du Dich bestmöglich mit Vitalstoffen versorgen kannst.
Es ist mir daher eine Herzensangelegenheit Dir gerade in dieser Zeit die Wildkräuter nahe zu bringen. Nutze diese Zeit für Dich und Deine Gesundheit.
Jetzt wo alle Einrichtungen und Geschäfte geschlossen haben wird Dir der Gang in die Natur wahrscheinlich viel leichter fallen.
Und so kannst Du die Natur jetzt als deinen Helfer nutzen.
Du musst sie nur verstehen!

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Wie sieht der Wildkräuterworkshop für Dich aus?

Du wirst Teil eine Whatts App Gruppe werden in der Du täglich Infos über Wildkräuter bekommst. Du wirst 9-10 heimische Wildkräuter kennen lernen, die direkt vor Deiner Haustür wachsen und die Du direkt roh vor Ort verzehren kannst.

Es wird keine Verwechslungsgefahren mit anderen Wildkräutern geben, die evtl.nicht essbar sind.
Du wirst Rezepte zu den jeweiligen Pflanzen bekommen, aber auch viel Wissen über alte Heiltraditionen vermittelt bekommen.

Auch wirst Du nach dem Workshop in der Lage sein Dir Deine eigenen Kräuteröle und Tinkturen anzusetzen, die Du auch im medizinischen Bereich anwenden kannst.

Du hast in den 4 Wochen die Möglichkeit Fragen über die Wildkräuter zu stellen. Ich bin in dieser Zeit täglich für Dich da und beantworte Deine Fragen.

Ich starte jeweils einen neuen Workshop wenn ich mindestens 10 Teilnehmer habe.
Also kannst Du Dich jederzeit anmelden und vielleicht bist gerade Du der 10. Teilnehmer, so das wir sofort starten können.
Dauer: 4 Wochen
Kosten: 25€

Anmeldungen unter:
rohcoast.diana@gmail.com

Ich freue mich auf Dich!

 

Nährstoffe in Wildkräutern und Kulturgemüse

Stand 16. Juni 2013

Tabellen mit Gehaltsangaben von Wasser, Mineralstoffen, Vitamin C, Provitamin A (Carotin) und Reineiweiß
(Auszugsweise zusammengestellt von Christina Schuster 2013 aus unten stehenden Quellen)

Wassergehalt in %
Mineralstoffgehalt in mg/100 g essbaren Anteils (Mittelwerte)
Vitamin C Gehalt in mg/100 g essbaren Anteils (Mittelwerte)
Provitamin-A-(Carotin-) Gehalt in Mikrogramm Retinoläquivalenten pro 100 g essbaren Anteils
Reineiweißgehalt in g pro 100 g essbaren Anteils

Wildgemüse

Wasser

Kalium

Phosphor

Magnesium

Calcium

Eisen

Vitamin C

Provitamin A

Reineiweiß

Bärenklau

79,8

540

125

75

320

 3,2

291

360

Brennessel

84,8

410

105

71

630

 7,8

333

740

5,9

Gänseblümchen

87,5

600

 88

33

190

 2,7

 87

160

2,6

Giersch

201

684

6,7

Großer Wiesenknopf

360

830

Guter Heinrich

81,7

730

 95

66

110

 3,5

184

948

5,3

Huflattich

84,8

670

 51

58

320

 3,8

104

250

Knopfkraut

87,8

390

 56

56

410

14,0

125

595

Löwenzahn

89,9

590

 68

23

 50

 1,2

115

3,3

Sauerampfer

117

215

2,8

Schlangenknöterich

84,0

580

 74

69

100

 3,9

Schmalbl. Weidenröschen

75,0

450

 94

81

150

 2,7

351

490

Vogelmiere

91,5

680

 54

39

 80

 8,4

115

383

1,5

Wegmalve

606

7,2

Weißer Gänsefuß

86,9

920

 80

93

310

 3,0

236

4,3

Weiße Taubnessel

539

4,1

Wiesenkerbel

179

720

Wilde Malve

82,0

450

 95

58

200

 5,1

178

940

5,6

Kulturgemüse

Wasser

Kalium

Phosphor

Magnesium

Calcium

Eisen

Vitamin C

Provitamin A

Reineiweiß

Blumenkohl

91,6

328

54

17

 20

0,6

 70

   6

Chicoree

94,4

192

26

13

 26

0,7

 10

215

0,4

Chinakohl

95,4

202

11

 40

0,6

 36

 13

1,3

Endiviensalat

94,3

346

54

10

 54

1,4

 10

190

0,5

Feldsalat

93,4

421

49

13

 35

2,0

 35

650

1,8

Grünkohl

86,3

490

87

31

212

1,9

105

680

3,0

Kopfsalat

95,0

224

33

11

 37

1,1

 13

130

0,6

Mangold

92,2

376

39

103

2,2

 39

590

Rosenkohl

85,0

411

83

22

 31

1,1

114

 67

2,8

Rotkohl

91,8

266

30

18

 35

0,5

 50

   5

0,4

Spinat

91,6

633

55

58

126

4,1

 52

700

2,5

Weißkohl

92,1

227

28

23

 46

0,5

 46

   7

0,2

Quelle:

Wildgemüse (Nr. 1182), herausgegeben von aid–Infodienst, Bonn, 1982.
Auszugsweise zusammengestellt von Christina Schuster, 2013.

Ursprungsquellen:

W. Franke: Vergleichende Qualitätsbewertung von Wild- und Kulturgemüse, 38. Hochschultagung der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn am 5.+ 6. März 1985.
W. Franke und A. Kensbock: Vitamin-C-Gehalte von heimischen Wildgemüse- und Wildsalatarten. Ernährungs Umschau 28, 187-191, 1981.
V. Schneider: Vitamin-C-Gehalte von heimischen Wildgemüse- und Wildsalatarten laut Ernährungs-Umschau 31, 54 – 57, 1984.
W. Franke und M. Lawrenz: On the contents of protein and its composition of amino acids in leaves of some medicinal spice plants, edible as greens. Acta Horticulturae 96, 71-82, 1980.
E. Dümmer: Über den Gehalt an Protein und dessen Aminosäurezusammensetzung von verschiedenen heimischen Wildgemüsearten, Dissertation, Bonn, 1984.
Souci/Fachmann/Kraut: Die Zusammensetzung der Lebensmittel, Wissenschaftliche Verlagsanstalt mbh, Stuttgart, 1981/82.
W. Schuphan: Mensch und Nahrungspflanze, Edenstiftung, Den Haag, 1976.

 

 

 

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Challenge Marathon

Bist Du schon mal einen Marathon gelaufen?
Oder träumst davon einen zu laufen?
Ich habe jahrelang davon geträumt und habe mir gesagt wenn ich mal einen Marathon laufe dann muss es Hamburg sein.
Weil ich Hamburg liebe und weil ich, dadurch das ich dort lange gelebt habe, mich noch verbunden mit dieser wunderschönen Stadt fühle. Außerdem soll er mit zu den schönsten von Deutschland gehören.
Und nun habe ich die Sache in Angriff genommen: habe mich angemeldet, mir einen guten Trainingsplan besorgt, an dem ich jetzt täglich meine Einheiten abarbeiten kann.
Aber was bedeudet es eigentlich einen Marathon zu laufen?
Was bedeudet es am Tag X (bei mir ist es der 19. April 2020) 42,195 km zu laufen?
Schon während der 7. Vorbereitungswoche, in der ich jetzt bin wird mir klar das das Entscheidende nicht der Marathon selbst ist, sondern das Training davor.
Am Tag X wird dann sichtbar wie gut man die Wochen davor trainiert hat.
Im Grunde ist es dann eine Präsentation seines Trainings und natürlich, nicht zu vergessen, den Erfahrungen, die man gesammelt hat. Es ist natürlich ein großer Unterschied ob ich meinen ersten Marathon laufe, oder ob es schon mein fünfter ist.
Aber eines ist jetzt schon klar: ein Trainingsaufbau, also Formaufbau bedeudet auch immer einen erhöhten Vitalstoffbedarf.
Die Ernährung sollte daher unbedingt den erhöhten Anforderungen angepasst werden, da es sonst langfristig zu Schäden kommen kann. Aber auch schon im Training macht sich eine schlechte und falsche Ernährung sofort bemerkbar, weil dann einfach die Energie fehlt um z.B.lange Trainingsläufe zu absolvieren.
Doch wie sieht denn eigentlich eine gute „Läufer-Ernährung“ aus?
Ich habe lange recherchiert und experimentiert.
Viel zu oft werden leider Empfehlungen ausgesprochen wie vor dem Lauf „kurzkettige“ Kohlenhydrate zu essen, da diese schnelle Energie liefern.
Weißbrot mit Honig vor dem Lauf und Nudeln am Abend zuvor ist wohl jedem Läufer inzwischen bekannt.
Und traditionell vor den Wettkämpfen findet dann am Abend zuvor schon die Pastaparty, die vom Veranstalter angeboten wird, statt.
Während des Laufes werden dann Energiegels konsumiert.
Alles, um irgendwie den Blutzuckerspiegel oben zu halten. Und wenn man dann im Ziel angekommen ist, ist es überhaupt keine Seltenheit das man als Verpflegung Kuchen mit Weißmehl und Industriezucker bekommt.
Man braucht hier kein Sport- oder Ernährungsexperte zu sein um zu verstehen das dies auf Dauer der absolut falsche Weg ist.
Es ist paradox, weil wir gerade durch die erhöhten Anforderungen zu den Gruppen Menschen gehören, die einen erhöhten Vitalstoffbedarf haben. Und gleichzeitig konsumieren wir aber dann Zucker und Weißmehl, welche bekanntermaßen zu den absoluten Vitalstoffräubern gehören. Das heißt statt unserem Körper Vitalstoffe zuzuführen nehmen wir sie ihnen dann auch noch weg.
Als junger Sportler merkt man das noch nicht ganz so sehr, da der Körper noch in seiner „vollen Kraft“ steht.
Jedoch wenn Du zu den etwas „Älteren“ gehörst macht sich das dann ruck-zuck in Verschleißerscheinungen bemerkbar.
Knorbelabbau in den Kniegelenken und  Leistungsabbau sind keine Seltenheit unter Langzeitsportlern.
Jedoch erfährt man leider häufig selbst von Seiten der Ärzte nichts über den Zusammenhang zwischen diesen „Erscheinungen“ und der Ernährung.
Zu sehr haben wir das Bild verinnerlicht das es völlig normal ist als älterer Mensch Verschleißerscheinungen zu haben und nicht mehr so viel leisten zu können. Wir finden es völlig normal und wir denken wir haben es im Sport wohl etwas zu weit getrieben.
Wir sind jedoch selbst verantwortlich für unsere Gesundheit, haben heute mehr als je zuvor die Möglichkeit uns aus seriösen Quellen zu informieren was eine gute, vitalstoffreiche Ernährung bedeudet.
Und so kommen wir recht schnell darauf das Reis mit Bohnen oder die klassische Kartoffel am Abend zuvor die bessere Wahl wie die Pastaparty ist. Das wir viel frisches, möglichst rohes Gemüse brauchen und auch das ein grüner Smoothie oder Haferflocken mit Obst und Nüssen die bessere Wahl wie Weißbrot mit Honig ist.
Aber was ist denn nun mit den kurzkettigen Kohlenhydraten?
Diese brauchst Du nur wenn Du sowieso viele kurzkettigen Kohlenhydrate in Deinem Alltag zu Dir nimmst.
Hier mal schnell das Brötchen vom Bäcker, dort das Stückchen Kuchen……ist diese Ernährungsweise Dein Alltag bist Du sozusagen abhängig davon, weil dein Blutzuckerspiegel extrem schnell runter geht und Du immer wieder „nachtanken“ musst.
Streichst Du diese Lebensmittel jedoch langfristig aus Deinem Alltag und ersetzt sie durch eine vollwertige, vitalstoffreiche Kost unterliegst Du nicht diesen extremen Schwankungen.
Dann wirst Du auch auf Energiegels- und riegel verzichten können. Du hast eine bessere Regeneration und bleibst länger fit und gesund.

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Und danach?
Brauchst Du nicht den Kuchen. Ein guter Riegel aus Trockenfrüchten reicht völlig aus. Du brauchst ja jetzt nichts mehr was schnell ins Blut geht.
Und wenn Du noch etwas Zeit hast kannst Du Dir auch wunderbar Deine Powerkugeln „für danach“ selbst zubereiten.
Ich hab Dir hier nochmals die Rezepte für meine beiden Lieblingskugeln zusammen gestellt.

Zitronenkugeln:
200g Datteln
100g getrocknete Aprikosen
100g Cashewkerne
50g Kokosflocken
1,5 EL frisch gepressten Zitronensaft
1/2 TL Zitronenabrieb (unbedingt von einer Biozitrone)

Schoko- Hanfkugeln:
300g Datteln
50 g geschälte Hanfsamen
100g Mandeln (oder Cashews)
2 EL rohes Kakaopulver
2 EL Kakaonibs
optional: 2 Hand voll Gojibeeren

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Alles Liebe und ein gutes Vorwärtskommen wünsche ich Dir!

 

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Workshop für roh-veganen Käse und Joghurt im Mittelalterdorf

Immer mehr Menschen möchten heute auf Käse verzichten.
Selbst wenn sie nicht vegan leben wollen oder können machen sie es weil sie z.B. eine Unverträglichkeit gegenüber Kuhmilch haben. Oder sie machen es aus gesundheitlichen Gründen, weil sie sich fitter fühlen möchten oder bereits bestehende gesundheitliche Beschwerden in den Griff bekommen möchten.
Was auch immer: Alternativen zu Käse müssen her.
Und eine gute bildet der Nusskäse.

Wildblumenkäse

Wildblumenkäse

Es gibt ihn inzwischen schon in Bioläden oder auch online zu kaufen.
Aber er ist auch mit etwas Know- How ganz einfach zu Hause selbst zu  machen.
Genauso gestaltet sich das mit Joghurt. Gekaufter Joghurt ist häufig ultrahocherhitzt und somit sind wervolle Bakterienstämme nicht mehr altiv.

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Wie das Ganze funktioniert möchte ich Dir in einem kleinen, überschaubaren Workshop zeigen.
Ich möchte euch zeigen wie super einfach es ist Käse und Joghurt selbst zu fermentieren. Roh-vegan auf Nussbasis. So enthält er noch sämtliche wertvollen Bakterienstämme, die für unsere Darmgesundheit so unverzichtbar sind.

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Du wirst lernen wie Du Dir einen Frischkäse zubereitest, einen schnittfesten Käse, sowie Cashewjoghurt.
Auch wird es die Möglichkeit geben ein fermentiertes, rohes Brot zu probieren, welches zu meinen absoluten Lieblingsbroten zählt.

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Den Abschluss des Workshops bildet ein gemeinsames, veganes Essen welches wir gemeinsam zubereiten.
Alle Infos sowie Rezepte des Workshops bekommst Du in einem ausführlichem Skript noch mal mit nach Hause.

Das Ganze findet in den Räumen des Geschichtserlebnisraumes Lübeck statt, wofür ich unendlich dankbar bin, da sie wunderschön sind. Inmitten traumhafter Natur, direkt am Naturschutzgebiet liegt das kleine, nachgebaute mittelalteriche Dörfchen, welches mit seinem Charme zum Träumen und Verweilen einlädt. Wer dieses noch nicht kennt: allein das ist eine Reise wert.

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Datum: 15 Januar, sowie
18. Februar, jeweils von 11.00- ca. 14 Uhr

Ort:
Geschichtserlebnisraum Roter Hahn e. V.
Pommernring 58
23569 Lübeck-Kücknitz

Es wird eine begrenzte Teilnehmerzahl geben, damit ich den Workshop persönlicher gestelten kann.

Der Workshop kostet zum Einstiegspreis nur 29€ und dauert ca. 2-3 Stunden (mit abschließendem gemeinsamen Essen)

In dem Preis enthalten sind auch:

  1. Kosten für Lebensmittel: 10€
  2. Materialkosten für das Skript: 4€

Anmeldungen bis zum 15. Januar unter:

E- Mail: rohcoast.diana@gmail.com
oder
Tel.:        0157 31365391

Ich freue mich auf Dich!

 

 

 

 

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Gefüllter Lebkuchenkonfekt

Kennt ihr die Geschichte der Weihnachtsmaus?
Ich finde sie sehr schön. Sie stammt aus einem Buch meiner Kinder und wir lesen dieses Buch jedes Jahr zu Weihnachten.
Es handelt von dem Haus des Weihnachtsmannes, der hoch oben auf dem Weihnachtsberg wohnt und davon wie er seine Geschenke in Liebe und Achtsamkeit für alle Kinder vorbereitet. Aber in diesem Haus, tief unten im Keller wohnt noch eine kleine Maus, die Weihnachtsmaus.
Häufig sitzt sie heimlich unterm Tisch des Weihnachtsmannes. Niemand hört und sieht sie. Manchmal fällt ein Keks zu Boden und schwupps, fängt die Weihnachtsmaus ihn auf und läuft schnell damit in ihr Versteck, der Mäusehöhle! Die Weihnachtsmaus kann so ziemlich alles gebrauchen was auf den Boden fällt: Geschenkpapierreste, Bänder, Murmeln und Lebkuchen. Sie sammelt all dies, um schön verpackte Geschenke zu machen.
Wenn es dann Weihnachten ist versteckt sie sich auf dem Schlitten des Weihnachtsmannes und steigt auch genau dort aus wo er auch aussteigt. Denn in jedem Haus, in dem auch Kinder wohnen, wohnen auch Mäuse mit ihren Mäusekindern. Und diesen bringt die Weihnachtsmaus jedes Jahr Lebkuchen und eine Kleinigkeit zum Spielen.
Bevor sie dann abends in ihr Mäusebett geht legt sie dem Weihnachtsmann einen großen Lebkuchen auf sein Bett, denn irgend jemand muß doch auch an ihn denken. Dann schleicht sie sich heimlich zurück in ihr Mäusestübchen und schläft zufrieden ein.
Doch wer weiß, vielleicht kennt der Weihnachtsmann das Geheimnis der Weihnachtsmaus längst.
Denn warum sonst sollte er mitten in der Nacht auf Strümpfen in den Keller schleichen? Dorthin, wo die Weihnachtsmaus ihr Stübchen hat? Und warum sonst sollte er einen duftenden Lebkuchen vor die Tür der Weihnachtsmaus legen? Hörst Du, was der Weihnachtsmann in seinen Bart murmelt?
„Träum was Schönes, Weihnachtsmaus“, sagte er leise. „Bis nächstes Jahr!“

Gerade die Vorweihnachtszeit hat insbesondere für kleine Kinder noch so was Mystisches.
Es ist die Zeit der Märchen und Lieder, der Geschichten und Reime. Und es lohnt sich als Eltern mit in diese Welt ein zu tauchen, denn es geht in dieser Zeit und an Weihnachten nicht um Konsum und rießen Geschenke, sondern um den Zauber, den er zumindest für die Kleinen inne hält.
Und häufig ist die Zeit, in denen man den Geschichten des Weihnachtsmannes, der Zwerge und Rentiere lauscht schöner wie der Zeitpunkt an dem er dann angeblich kommen soll, oder?

Auf jeden Fall gibt es bei mir 2 Weihnachtsmäuse. Sie schleichen auf leisen Sohlen heimlich durch die Küche. Und insbesondere dann wenn ich frischen Lebkuchen gemacht habe müssen sie sich irgendwo in meiner Nähr versteckt haben. Ich kann es mir nicht anders erklären.
Habe ich 10 Lebkuchenwürfel gemacht und drehe mich nur mal eben zur Seite um etwas zu holen, schwupps! Sind 2 Lebkuchen weg!!!
Besonders dieses Lebkuchenrezept lieben sie sehr. Bei der Herstellung des Teiges hat die kleinste Maus fleißig mit geholfen. Daher wußte sie genau wie dieser schmeckt und das es sich lohnt auf den fertigen Lebkuchen zu warten.

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Du brauchst:

  • 150g Mandeln
  • 50g gekeimten und zurückgetrockneten Buchweizen
  • 200g getrocknete Aprikosen
  • 3 EL Mandelmehl
  • 3 TL rohen Kakao (für Kinder stattdessen Carob verwenden)
  • 1 TL Lebkuchengewürz (Nelke, Piment, Muskat, Kardamon, Ingwer, Anis)

Für die Füllung:

  • 6 getrocknete Aprikosen
  • 3 Datteln
  • 1 MS Vanille
  • 1/2 TL Zimt

Für die Glasur:

  • 60g rohe Kakaomasse (alternativ 60g Kakaobutter und ca. 2-3 EL rohen Kakao)
  • 40g rohe Kakaobutter
  • 2-3 EL Kokosblütenzucker (zu Puderzucker vermahlen)

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Weiche die Mandeln vorher 12-24 Stunden ein und gieße das Wasser ab. Gebe anschließend die oberen Teigzutaten in eine Küchenmaschine mit S-Messer und verarbeite sie zu einem lockeren Teig.
Weiche die Aprikosen zusammen mit den Datteln für ca. 2 Stunden in Wasser ein und hebe das Einweichwasser auf.
Zum Füllen des Lebkuchenkonfekts benötigst Du nur eine sehr geringe Menge Aprikosen-Dattelmasse. Da es aber nicht möglich ist eine so geringe Menge im Mixer zu machen, mache ich eine größere Menge und hebe den Rest auf. Du kannst den Rest z.B. für Kekse oder einfach als Roh-Marmelade verwenden.
Mixe einfach nach der Einweichzeit die Trockenfrüchte im Mixer so lange, bis eine gleichmäßige, feine Konsistenz entstanden ist. Wenn diese zu fest ist gebe noch etwas des Einweichwassers hinzu.

Den Teig gebe nun zwischen 2 Dörrfolien (oder Backpapier) und rolle sie gleichmäßig dick auf eine Dicke von ca. 1,5-2cm aus. Schneide den Teig an den Rändern zurecht, so das ein großes Rechteck entsteht.
Dieses schneide nun in gleichmäßige Würfel.
Die Würfel halbieren und in der Mitte jeweils mit einem Teelöffelstil eine Mulde herein drücken. Gebe nun von der Aprikosenmasse hinein. Es sollte in jeden Würfel ungefähr 1/4 Tl von der Masse hineinpassen.
Nun drücke die auseinandergeschnittenen Hälften wieder leicht zusammen und verstreiche die evtl. herausquillende Aprikosenmasse an den Seiten.
Verfahre so mit jedem Würfel.

Für die Glasur mische Kakaomasse mit der Kakaobutter (ca. 10g Kakaobutter zur Seite stellen) und lass diese dann schonend im Wasserbad erwärmen. Den Kokosblütenzucker machst Du zu Puderzucker indem Du ihn in Mixer gibst und auf höchster Stufe für kurze Zeit mixt.
Mit Puderzucker ist die Konsistenz der Schokolade einfach besser!
Sobald die Kakaomasse geschmolzen ist gebe den Puderzucker hinzu und verrühre es gründlich.
Nun stelle das Ganze wieder in Kühlschrank und lasse es auf ca. 30°C abkühlen. Du erkennst dies daran wenn es gerade beginnt so leicht zäh zu werden. Das ist der beste Zeitpunkt um Deinen Konfekt jetzt mit Schokolade zu überziehen. Nehme dazu eine Gabel, gebe einen Lebkuchenwürfel darauf und tunke ihn in die Schokolade. Lasse die restliche Schokolade abtropfen, indem Du die Gabel leicht hoch und runter schwenkst.
Dann gebe die fertigen Würfel auf Backpapier oder eine Dörrfolie. Du musst dabei sehr, sehr schnell arbeiten, da die Schokoladenmasse schnell zu fest wird, so das sie klumpt.
Wenn dies der Fall ist musst Du sie nochmals im Wasserbad erwärmen und dann wieder auf ca.30°C herunter kühlen lassen bis Du weiter machen kannst.
Lasse die fertigen Konfekte auf dem Backpapier fest werden. Erwärme zum Schluß die zur Seite gestellte Kakaobutter und lasse sie ebenfalls  auf ca. 30°C abkühlen. Verziere nun damit die fertigen Würfel.
Fertig!
Eine super leckere selbstgemachte Geschenkidee, die man gut zusammen mit Kindern machen kann.

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Ein Plädoyer für weniger Geschenke und mehr Zeit mit euren Kindern!

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Grünkohl- Hagebutten Smoothie- regionale Winterpower!

Hier treffen sich gleich zwei regionale Superfoods: Grünkohl und die Hagebutte.

Grünkohl hat einen sehr hohen Chlorophyllgehalt und zählt zu den heimischen Superfoods. Er übertrifft viele andere Gemüsesorten mit seinem Gehalt an Vitamin A, C und K, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen.
Ausserdem punktet der Grünkohl mit seinen sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.

Hier findest Du noch weitere Grünkohlrezepze.

Die Hagebutte ist DIE heimische Frucht mit dem meisten Vitamin C Gehalt. Vitamin C ist ein oft unterschätztes Vitamin. Es wirkt entzündungshemmend und kann gerade jetzt in der kalten Jahreszeit vor einer Erkältung schützen.
Selbst wenn Du schon eine beginnende Erkältung hast kannst Du sie stoppen indem Du Vitamin C zu Dir nimmst. Die Hagebutte hat, je nach Art, bis zu 5g Vitamin C pro 100g. Das ist eine ganze Menge.
Gerade jetzt sind sie reif, wo sie schon den ersten Frost bekommen haben.
Du erkennst ihre Reife wenn die Frucht ein wenig nachgibt wenn Du drauf drückst.
Was viele auch nicht wissen ist das man Hagebutten sehrt gut roh essen kann.
Auch direkt vor Ort, mit Kernen.
Man hat uns als Kindern erzählt das die Kerne im Hals jucken wenn man sie runters schluckt. Stimmt aber nicht. Du kannst sie einfach mitessen (gut kauen) oder in deinen Smoothie geben.

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Hier nun das Rezept für Deinen regionalen Power Smoothie:

  • 2 Strunk frischen Grünkohl
  • 10 reife Hagebutten
  • 2 Bananen
  • 1/2 Liter Wasser

Alles in Mixer, gut mixen und fertig. Schmeckt herrlich fruchtig durch die vielen Hagebutten.

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Trinke davon jeden Morgen einen Smoothie und Du wirst gesund und fit durch den Winter kommen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünsche ich Dir….

 

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Brennesselpesto

Hätte die Brennessel keine Brennhaare, so wäre sie schon längst ausgerottet worden, so vielseitig sind ihre Tugenden, schreibt Kräuterpfarrer Künzle.
Zum Glück ist sie nicht ausgerottet, denn sonst könnten wir heute nicht mehr profitiern von dieser absoluten Powerpflanze. Sie strotzt so voller Vitalstoffe das Du Dich bei regelmäßigem Genuss sehr kraftvoll fühlen wirst. Nicht umsonst wird sie auch die „Burn-Out“ Pflanze genannt, weil sie uns in unsere alte Kraft zurückbringt, uns wehrhaft macht, den dynamischen Aufbruch von erstarrten Strukturen in Seele und Körper ermöglicht.
Die beste Erntezeit für die Brennesselblätter ist bis Juni. Doch gerade jetzt beginnen die Brennesselsamen zu reifen. Diese enthalten neben den Vitalstoffen auch viel Eiweis und sind somit für die Sportler unter euch sehr interessant. Zum einen kannst Du sie direkt in der Natur ernten wenn Du Deinen Energieriegel vergessen hast, zum anderen kannst Du sie auch gut sammeln und Dir somit einen Wintervorrat anlegen.
Dafür ist es am Besten die weiblichen Samen zu ernten. Diese erkennst Du daran das sie leicht bräunlich sind uns hängen. Auch sind sie ertragsreicher wie die männlichen Samen. Du kannst sie bis in den späten Herbst ernten. Am besten mit einem Stoffbeutel oder kleinem Karton, den Du direkt unter die Pflanze hältst und die Samen abstreifst.
Für den Wintervorrat kannst Du sie gut trocknen, aber Du kannst sie auch wunderbar frisch essen. Ich zeige Dir hier eine Möglichkeit wie Du sie zusammen mit Brennesselblättern zu einem Pesto verarbeiten kannst. Gut an diesem Pesto ist außerdem das Du nie wieder alte Salatreste weg schmeißen musst. Denn Salatblätter, die schon etwas schlaff herunter hängen und die Du somit nicht mehr im Salat verwenden würdest eignen sich aber hervorragend für dieses Pesto.

Hier die Zutaten für 2 kleine Pestogläser:

  • ca. 100g Brennesselblätter
  • eine Hand voll frische Brennesselsamen
  • ca.100g grünen Salat
  • 100g Walnüsse
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • abgeriebene Schale einer halben Bio- Zitrone
  • etwas frisch gepressten Zitronensaft
  • Wildkräutersalz nach Geschmack

 

Salat grob zupfen und zusammen mit den Brennesselblättern- und samen, den Walnüssen und der abgeriebenen Zitronenschale in einen Mixer geben und auf kleinster Stufe ganz kurz mixen, so das es eine noch grobkörnige Masse gibt. Diese in eine Schüssel geben. Knoblauchzehen pressen und zusammen mit etwas Zitronensaft und Wildkräutersalz abschmecken. Zum Schluß das Olivenöl hinzu geben. Das Pesto sollte mit dem Öl bedeckt sein, so bleibt es am längsten haltbar.
Vor dem ersten Genuss das Pesto für ca. 2 Stunden ziehen lassen, dann entfaltet der Knoblauch sein volles Aroma. In Schraubgläsern im Kühlschrank ist das Pesto lange haltbar. Achte darauf das es immer schön mit Olivenöl bedeckt ist.

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Absolut köstlich!!!

Wenn Du wissen möchtest wie Du Dir selbst mit leckeren und vitalstoffreichen Wildkräutern ein Kräutersalz selbst machen kannst, welches ich auch in diesem Rezept verwendet habe, dann kannst Du hier schauen.
Viel Spaß und lass es Dir schmecken!

 

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Wie Du Einfluss auf Deine Hormone nehmen kannst und somit die Kontrolle über Dich selbst zurück gewinnst

Hormone steuern unseren Stoffwechsel. Sie sind verantwortlich für unser Wohlbefinden und unsere Gefühle.
Sind sie im Ungleichgewicht kann es zu Auffälligkeiten kommen, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen.
Auffälligkeiten im Verhalten, in der Wahrnehmung oder Körperfunktionen.
Lange dachten wir wir müssen das so hinnehmen, wir ticken einfach hormonell irgendwie anders, oder wir sind zu impulsiv, zu launisch oder einfach nur völlig „neben der Spur“.
Tatsache ist jedoch das wir einen sehr großen Einfluss auf unsere Hormone haben. Wir können sie beeinflussen durch das was wir tun und durch das was wir essen.
Aber nun mal ganz von vorne:
Was sind die wichtigsten Hormone und was bewirken sie im Körper?
Bestimmt hast Du schon von all den Hormonen gehört.
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung was sie bewirken:

Serotonin sorgt dafür das Du gelassener durch`s Leben gehen kannst. Das Du Dich nicht zu viel aufregst und entspannter sein kannst. Auch lindert er Deinen Kummer und Dein Schmerzempfinden.
Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Impulsivität, Aggression und Depression bemerkbar.

Dopamin ist wahrscheinlich den meisten von uns bekannt. Es ist der Glücksbotenstoff schlechthin. Er treibt Dich an, motiviert Dich und macht Dich zielstrebig. Als Botenstoff sorgt er dafür das Gefühle und Empfindungen im Belohnungssystem aktiviert werden.

Adrenalin und Noadrenalin sorgt dafür das Du Dich kurzfristig hochfokussiert auf etwas konzentrieren kannst. Es sorgt auch dafür das Du im Sport leistungsfähiger bist. Es wird ausgeschüttet wenn Du direkt vor einer für Dich wichtigen und aufregenden Aufgabe stehst. Es gibt Dir sozusagen auch den nötigen „Kick“.

Endorphine sind vom Körper selbst produzierte Opiode und wirken wie ein körpereigenes Schmerzmittel. Sie können Dich auch in eine Art Rauschzustand versetzen, den Du zum Beispiel beim Laufen wahrnehmen, sozusagen dem „Runners High“.

Cortisol mobilisiert die Energiereserven im Körper, um den Stoffwechsel auf den bevorstehenden Tag und möglichen Stress vorzubereiten. Er wird vor allem am Morgen, zwischen 6 und 9 Uhr in größeren Mengen produziert. Über den Tag baut es sich dann wieder ab.

Oxytocin ist das Bindungshormon welches Mütter ihren Babys bereits über die Muttermilch weiter geben. Es wird auch über Hautberührungen ausgelöst und sorgt dafür das wir uns mit einem Menschen verbunden fühlen.

 

Aber wir können wir denn nun Einfluss auf diese Hormone nehmen?

Durch ein paar neue Angewohnheiten, die Du in Deinen Alltag einbauen darfst kannst Du Deine Hormone ganz leicht beeinflussen.
Zum Beispiel kannst Du durch viel körperliche Aktivität, durch Sport, einen regelmäßigen Tag/ Nacht Rhythmus und einem erholsamen Nachtschlaf Deinen Cortisolspiegel positiv beeinflussen.

Durch Entspannung und Meditation schaffst Du es Deinen Adrenalinspiegel wieder zu reduzieren. Eine zu lange Ausschüttung dieses Hormones schwächt Dein Immunsystem.

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Körperliche Nähe, insbesondere Berührungen/ Hautkontakt fördern die Oxytocinausschüttung. Dies funktioniert nicht nur bei Paaren, sondern kann auch zwischen Eltern- Kind oder auch zwischen Freunden so sein. Ein intensiver, liebevoller Blickkontakt, ein Lächeln oder ein nettes Gespräch reichen häufig schon aus.

Mit einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung, die reich an Vitamin B6 und Omega 3 Fettsäuren ist kannst Du Deinen Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Auch Vitamin D spielt eine große Rolle, d.h. für ausreichend Aktivität im Freien sorgen.

Deinen Dopaminhaushalt kannst Du stabilisieren indem Du Dir gut erreichbare Ziele steckst. Diese Ziele sollten Dich weder unter- noch überfordern und sollten innerhalb kürzester Zeit erreichbar sein. Ziele, die Du erreicht hast aktivieren Dein Belohnungssystem im Gehirn welches dafür sorgt das Du Dich unmittelbar glücklich fühlst.

Zu einer Endorphinausschüttung kommt es durch intensive körperliche Bewegung oder Sport. Aber auch Tanzen, Singen und Lachen lassen die Endorphine sprudeln.
Endorphine gehen auch mit dem Dopamin Hand in Hand und sorgen dafür das Du deine Ziele besser erreichen kannst. Hier gilt auch wieder der Grundsatz: kleine, kurzfristig erreichbare Ziele setzen.
Beim Dopamin wie auch bei den Endorphinen sind es die schnell erreichbaren Ziele die uns ein Glücksgefühl bescheren.
Beispiel: Du hast das Ziel in 3 Monaten einen Halbmarathon zu laufen. Du weißt das Du es schaffen kannst. Aber macht Dich das jetzt glücklich?
Nicht wirklich, sondern erst in 3 Monaten wenn Du über die Ziellinie läufst.
Wenn Du Dir aber einen guten und realistischen Trainingsplan ausarbeitest, der Dich auf dieses Ziel hinarbeiten lässt, so das Du noch heute damit anfangen kannst und noch heute ein Erfolgserlebnis hast weil Du z.B. 10 km in einer für Dich fest gesetzten Zeit gelaufen bist, dann fühlst Du Dich heute noch gut und nicht erst in 3 Monaten.
Vorrausgesetzt Du hast Dich mit dem Ziel weder unter- noch überfordert. Ich denke Du hast verstanden, was ich meine, oder?

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Fazit:

Wenn Du es schaffst 3-4 mal in der Woche Sport im Freien zu machen, früh aufzustehen und dabei ausreichend Schlaf zu bekommen, Dich dabei vitallstoffreich ernährst, regelmäßig soziale Kontakte pflegst, dir gut erreichbare Ziele setzt und es gleichzeitig noch schaffst täglich Entspannungsphasen einzubauen bist Du ganz gut in Deinem hormonellen Gleichgewicht.

Probiere es einfach mal aus!
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung.

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Mittsommer/ Wildkräutertorte- Ein Dankeschön an die Natur und an den Sommer

Mittsommer war traditionell immer die Zeit in der die Wildkräuter geerntet wurden.
Einfach deshalb weil sie dann in ihrer stärksten Sonnenkraft stehen. Deswegen wurden die Kräuterfrauen auch früher häufig Johannisweiblein genannt, weil sie speziell um die Zeit der Sonnenwende und dem Johannistag (24. Juni) auf die Wiesen und in die Wälder zogen und ihre Kräuter für den Wintervorrat sammelten.
Diese wurden schonend getrocknet, so das man dann auch im Winter noch von der Kraft der Mittsommer- Kräuter profitieren konnte.
Dieses Wissen können wir uns auch heute noch zu Nutze machen, indem wir selbst auch in dieser Zeit unsere Kräuter ernten . Hierfür eignet sich der Morgen am besten.

Symbolisch für diese prachtvolle Jahreszeit, die ich jedes Jahr aufs Neue in vollen Zügen geniese habe ich diese Wildkräutertorte gemacht.
Wildkräuter eignen sich auch hervorragend für Süßspeisen. Das wichtigste daran ist das man möglichst milde Kräuter sammelt und keine intensiven Gewürzkräuter. Das würde dem Kuchen eine eventuell nicht erwünschte, herbe Note geben.
Ich habe daher für meine Torte Vogelmiere und das Wiesenlabkraut genommen. Außerdem habe ich noch ein wenig Brennesselsamen hinzu gegeben, um sie so noch etwas eiweißreicher zu machen.

Herausgekommen ist diese super, leckere Torte!

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Zutaten für den Boden:

  • 100g Mandeln
  • 80-90g Feigen

Für die Creme:

  • 200g Cashews
  • etwas Feigenwasser (vom Einweichen der Feigen)
  • 2 Bananen
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 2-3 EL  Agavendicksaft (je nach Geschmack)
  • 4 EL Kokosöl
  • 2 Hand voll milde Wildkräuter (ich habe Vogelmiere, Wiesenlabkraut und Brennesselsamen genommen)
  • essbare Blüten und/ oder Wildkräuter zur Dekoration

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Zubereitung:

Die Mandeln über Nacht einweichen (mindestens 8-10 Stunden). Feigen ebenfalls kurz in Wasser einweichen (ca. 1 Stunde). Das Feigenwasser hebe auf um später damit die Creme zu süßen.
Dann diese beiden Zutaten in der Küchenmaschine mit S-Messer zu einem krümeligen Teig verarbeiten.
Diesen dann in eine kleine Springform auf den Boden drücken. Du kannst den Boden entweder vorher mit etwas Kokosöl einreiben, oder aber mit etwas Backpapier auslegen. Gleichmäßig fest drücken.

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Für die Creme die Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen. Wasser abgießen.
Zusammen mit etwas Feigenwasser (Cashewkerne sollten nicht ganz bedeckt sein), dem Zitronensaft, Agavendicksaft und 2 Bananen in Mixer geben und auf höchster Geschwindigkeit zu einer feinen Creme mixen.
Das Kokosöl im Wasserbad schonend erwärmen, bis es flüssig ist. Vorsichtig unter die Creme heben. ca. 2/3 der Creme nun auf den Boden geben und in den Kühlschrank oder kurz ins Gefrierfach stellen, bis die Creme fest ist.
Die Wildkräuter von eventuellen Stilen befreien und fein hacken. Nun unter den Rest der Creme geben und nochmals kräftig durchmixen, bis die Wildkräuter eine schöne, hellgrüne „Einheit“ mit der Masse gebildet haben und keinerlei Pflanzenreste mehr in der Creme sind.
Diese Masse jetzt auf die erste Schicht der Torte geben und glatt streichen. Wieder in Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
Kurz vor dem Servieren die Torte dann mit frischen essbaren Wildblumen und Kräutern dekorieren.

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Eine wunderschöne Mittsommerzeit wünsche ich Dir…