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Wie Du Einfluss auf Deine Hormone nehmen kannst und somit die Kontrolle über Dich selbst zurück gewinnst

Hormone steuern unseren Stoffwechsel. Sie sind verantwortlich für unser Wohlbefinden und unsere Gefühle.
Sind sie im Ungleichgewicht kann es zu Auffälligkeiten kommen, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen.
Auffälligkeiten im Verhalten, in der Wahrnehmung oder Körperfunktionen.
Lange dachten wir wir müssen das so hinnehmen, wir ticken einfach hormonell irgendwie anders, oder wir sind zu impulsiv, zu launisch oder einfach nur völlig „neben der Spur“.
Tatsache ist jedoch das wir einen sehr großen Einfluss auf unsere Hormone haben. Wir können sie beeinflussen durch das was wir tun und durch das was wir essen.
Aber nun mal ganz von vorne:
Was sind die wichtigsten Hormone und was bewirken sie im Körper?
Bestimmt hast Du schon von all den Hormonen gehört.
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung was sie bewirken:

Serotonin sorgt dafür das Du gelassener durch`s Leben gehen kannst. Das Du Dich nicht zu viel aufregst und entspannter sein kannst. Auch lindert er Deinen Kummer und Dein Schmerzempfinden.
Ein Mangel an Serotonin macht sich durch Impulsivität, Aggression und Depression bemerkbar.

Dopamin ist wahrscheinlich den meisten von uns bekannt. Es ist der Glücksbotenstoff schlechthin. Er treibt Dich an, motiviert Dich und macht Dich zielstrebig. Als Botenstoff sorgt er dafür das Gefühle und Empfindungen im Belohnungssystem aktiviert werden.

Adrenalin und Noadrenalin sorgt dafür das Du Dich kurzfristig hochfokussiert auf etwas konzentrieren kannst. Es sorgt auch dafür das Du im Sport leistungsfähiger bist. Es wird ausgeschüttet wenn Du direkt vor einer für Dich wichtigen und aufregenden Aufgabe stehst. Es gibt Dir sozusagen auch den nötigen „Kick“.

Endorphine sind vom Körper selbst produzierte Opiode und wirken wie ein körpereigenes Schmerzmittel. Sie können Dich auch in eine Art Rauschzustand versetzen, den Du zum Beispiel beim Laufen wahrnehmen, sozusagen dem „Runners High“.

Cortisol mobilisiert die Energiereserven im Körper, um den Stoffwechsel auf den bevorstehenden Tag und möglichen Stress vorzubereiten. Er wird vor allem am Morgen, zwischen 6 und 9 Uhr in größeren Mengen produziert. Über den Tag baut es sich dann wieder ab.

Oxytocin ist das Bindungshormon welches Mütter ihren Babys bereits über die Muttermilch weiter geben. Es wird auch über Hautberührungen ausgelöst und sorgt dafür das wir uns mit einem Menschen verbunden fühlen.

 

Aber wir können wir denn nun Einfluss auf diese Hormone nehmen?

Durch ein paar neue Angewohnheiten, die Du in Deinen Alltag einbauen darfst kannst Du Deine Hormone ganz leicht beeinflussen.
Zum Beispiel kannst Du durch viel körperliche Aktivität, durch Sport, einen regelmäßigen Tag/ Nacht Rhythmus und einem erholsamen Nachtschlaf Deinen Cortisolspiegel positiv beeinflussen.

Durch Entspannung und Meditation schaffst Du es Deinen Adrenalinspiegel wieder zu reduzieren. Eine zu lange Ausschüttung dieses Hormones schwächt Dein Immunsystem.

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Körperliche Nähe, insbesondere Berührungen/ Hautkontakt fördern die Oxytocinausschüttung. Dies funktioniert nicht nur bei Paaren, sondern kann auch zwischen Eltern- Kind oder auch zwischen Freunden so sein. Ein intensiver, liebevoller Blickkontakt, ein Lächeln oder ein nettes Gespräch reichen häufig schon aus.

Mit einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung, die reich an Vitamin B6 und Omega 3 Fettsäuren ist kannst Du Deinen Serotoninspiegel positiv beeinflussen. Auch Vitamin D spielt eine große Rolle, d.h. für ausreichend Aktivität im Freien sorgen.

Deinen Dopaminhaushalt kannst Du stabilisieren indem Du Dir gut erreichbare Ziele steckst. Diese Ziele sollten Dich weder unter- noch überfordern und sollten innerhalb kürzester Zeit erreichbar sein. Ziele, die Du erreicht hast aktivieren Dein Belohnungssystem im Gehirn welches dafür sorgt das Du Dich unmittelbar glücklich fühlst.

Zu einer Endorphinausschüttung kommt es durch intensive körperliche Bewegung oder Sport. Aber auch Tanzen, Singen und Lachen lassen die Endorphine sprudeln.
Endorphine gehen auch mit dem Dopamin Hand in Hand und sorgen dafür das Du deine Ziele besser erreichen kannst. Hier gilt auch wieder der Grundsatz: kleine, kurzfristig erreichbare Ziele setzen.
Beim Dopamin wie auch bei den Endorphinen sind es die schnell erreichbaren Ziele die uns ein Glücksgefühl bescheren.
Beispiel: Du hast das Ziel in 3 Monaten einen Halbmarathon zu laufen. Du weißt das Du es schaffen kannst. Aber macht Dich das jetzt glücklich?
Nicht wirklich, sondern erst in 3 Monaten wenn Du über die Ziellinie läufst.
Wenn Du Dir aber einen guten und realistischen Trainingsplan ausarbeitest, der Dich auf dieses Ziel hinarbeiten lässt, so das Du noch heute damit anfangen kannst und noch heute ein Erfolgserlebnis hast weil Du z.B. 10 km in einer für Dich fest gesetzten Zeit gelaufen bist, dann fühlst Du Dich heute noch gut und nicht erst in 3 Monaten.
Vorrausgesetzt Du hast Dich mit dem Ziel weder unter- noch überfordert. Ich denke Du hast verstanden, was ich meine, oder?

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Fazit:

Wenn Du es schaffst 3-4 mal in der Woche Sport im Freien zu machen, früh aufzustehen und dabei ausreichend Schlaf zu bekommen, Dich dabei vitallstoffreich ernährst, regelmäßig soziale Kontakte pflegst, dir gut erreichbare Ziele setzt und es gleichzeitig noch schaffst täglich Entspannungsphasen einzubauen bist Du ganz gut in Deinem hormonellen Gleichgewicht.

Probiere es einfach mal aus!
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung.

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Mittsommer/ Wildkräutertorte- Ein Dankeschön an die Natur und an den Sommer

Mittsommer war traditionell immer die Zeit in der die Wildkräuter geerntet wurden.
Einfach deshalb weil sie dann in ihrer stärksten Sonnenkraft stehen. Deswegen wurden die Kräuterfrauen auch früher häufig Johannisweiblein genannt, weil sie speziell um die Zeit der Sonnenwende und dem Johannistag (24. Juni) auf die Wiesen und in die Wälder zogen und ihre Kräuter für den Wintervorrat sammelten.
Diese wurden schonend getrocknet, so das man dann auch im Winter noch von der Kraft der Mittsommer- Kräuter profitieren konnte.
Dieses Wissen können wir uns auch heute noch zu Nutze machen, indem wir selbst auch in dieser Zeit unsere Kräuter ernten . Hierfür eignet sich der Morgen am besten.

Symbolisch für diese prachtvolle Jahreszeit, die ich jedes Jahr aufs Neue in vollen Zügen geniese habe ich diese Wildkräutertorte gemacht.
Wildkräuter eignen sich auch hervorragend für Süßspeisen. Das wichtigste daran ist das man möglichst milde Kräuter sammelt und keine intensiven Gewürzkräuter. Das würde dem Kuchen eine eventuell nicht erwünschte, herbe Note geben.
Ich habe daher für meine Torte Vogelmiere und das Wiesenlabkraut genommen. Außerdem habe ich noch ein wenig Brennesselsamen hinzu gegeben, um sie so noch etwas eiweißreicher zu machen.

Herausgekommen ist diese super, leckere Torte!

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Zutaten für den Boden:

  • 100g Mandeln
  • 80-90g Feigen

Für die Creme:

  • 200g Cashews
  • etwas Feigenwasser (vom Einweichen der Feigen)
  • 2 Bananen
  • Saft einer halben Zitrone
  • ca. 2-3 EL  Agavendicksaft (je nach Geschmack)
  • 4 EL Kokosöl
  • 2 Hand voll milde Wildkräuter (ich habe Vogelmiere, Wiesenlabkraut und Brennesselsamen genommen)
  • essbare Blüten und/ oder Wildkräuter zur Dekoration

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Zubereitung:

Die Mandeln über Nacht einweichen (mindestens 8-10 Stunden). Feigen ebenfalls kurz in Wasser einweichen (ca. 1 Stunde). Das Feigenwasser hebe auf um später damit die Creme zu süßen.
Dann diese beiden Zutaten in der Küchenmaschine mit S-Messer zu einem krümeligen Teig verarbeiten.
Diesen dann in eine kleine Springform auf den Boden drücken. Du kannst den Boden entweder vorher mit etwas Kokosöl einreiben, oder aber mit etwas Backpapier auslegen. Gleichmäßig fest drücken.

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Für die Creme die Cashewkerne 2 Stunden in Wasser einweichen. Wasser abgießen.
Zusammen mit etwas Feigenwasser (Cashewkerne sollten nicht ganz bedeckt sein), dem Zitronensaft, Agavendicksaft und 2 Bananen in Mixer geben und auf höchster Geschwindigkeit zu einer feinen Creme mixen.
Das Kokosöl im Wasserbad schonend erwärmen, bis es flüssig ist. Vorsichtig unter die Creme heben. ca. 2/3 der Creme nun auf den Boden geben und in den Kühlschrank oder kurz ins Gefrierfach stellen, bis die Creme fest ist.
Die Wildkräuter von eventuellen Stilen befreien und fein hacken. Nun unter den Rest der Creme geben und nochmals kräftig durchmixen, bis die Wildkräuter eine schöne, hellgrüne „Einheit“ mit der Masse gebildet haben und keinerlei Pflanzenreste mehr in der Creme sind.
Diese Masse jetzt auf die erste Schicht der Torte geben und glatt streichen. Wieder in Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
Kurz vor dem Servieren die Torte dann mit frischen essbaren Wildblumen und Kräutern dekorieren.

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Eine wunderschöne Mittsommerzeit wünsche ich Dir…

 

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Löwenzahn- unser heimisches Superfood

Es gibt wenige Pflanzen die so bekannt sind wie der Löwenzahn.
Jeder von uns kennt ihn.
Und in vielen von uns schlummern bei dem Gedanken an ihn schöne Erinnerungen aus Kindheitstagen. Der besondere Moment, an denen die knallig gelbe Blüte in einen weißen, weichen Knäuel übergegangen ist: die Pusteblume!
Unendlich lang konnten wir auf Wiesen stehen und eine Pusteblume nach der anderen pflücken und deren Samen wegpusten, so das sie mit dem Wind davon getragen wurden.
Für viele war Löwenzahn auch bekannt als das Hasenfutter schlechthin. Die Hasen haben sich völlig drauf gestürzt und es war ein super niedlicher Anblick wenn der lange Löwenzahnstängel  zunehmend in deren Mäulchen verschwand. Ich habe als Kind freiwillig tütenweise Löwenzahn für die Hasen gepflückt, nur weil ich mich nicht satt daran sehen konnte wie genüsslich sie ihn auffraßen.
Aber mir wäre doch niemals der Gedanke gekommen das das was die Hasen essen auch gut für mich sein könnte.
Erst Jahre später, als Erwachsene erfuhr ich das man einzelne Blätter davon im Salat essen könne. Das sie einen ähnlichen Geschmack wie Rucola haben und auch das man aus den Blüten einen leckeren Sirup herstellen kann. Auch den Smoothie haben sie aufgepeppt und ihm eine fein-herbe Note gegeben.
Seit letztem Sonntag bin ich nun Kräuterfrau. Ich habe meine Jahresausbildung bei Daniela Wolf in Hamburg gemacht. Angefangen habe ich dort weil ich mehr über unsere Wildkräuter erfahren wollte. Mehr Nährstoffe zu mir nehmen wollte und meine kleinen Wehwehchen damit heilen wollte.
Aber schon nach kurzer Zeit begriff ich das Wildkräuter viel mehr können als uns nur mit Nährstoffen zu versorgen und unsere kleinen Wehwehchen zu heilen. Ich begriff auf einmal das vieles Leid, wiele Erkrankungen nur deshalb entstanden sind weil wir uns zunehmend von der Natur entfernt haben. Das wir zunehmend die Widkräuter, die uns über Jahrtausende hinweg begleitet haben, aus unserem Speiseplan gestrichen haben und gegen synthetische Nahrung erstezt haben. Ich begriff das man nur richtig gesund und glücklich sein kann wenn man es wieder schafft sich mit der Natur zu verbinden und die Heilkräfte der Pflanzen darin zu nutzen.

Unter einer Verbindung mit der Natur verstehe ich das ich mich lange Zeit in der Natur aufhalte: in Wälder gehe, in Naturschutzgebiete. Dort wo die Natur noch etwas ursprünglicher ist. Denn allein der Aufenthalt in der Natur kann schon so entspannend sein, so heilsam. Die Gedanken kommen zur Ruhe, Du wirst Antworten auf Deine Fragen finden, die Dich beschäftigen und kannst viel Lernen durch die Beobachtung von Tieren und Pflanzen. Denn wir sind nicht getrennt von ihnen. Natur, Tier und Mensch bildet ein Ganzes. Und wenn wir das nicht mehr fühlen können, dann können wir den Nährboden für körperliche und psychische Krankheiten bilden.
Es war für mich selbst ein riesen Geschenk das im Laufe meiner Ausbildung zunehmend zu erkennen und erfahren. Zu erkennen das im Grunde genommen alles ganz einfach ist. Das wir gar nicht so viel an Ärzten und Therapeuten brauchen, wie viele von uns immer denken, sondern das die Selbstheilungskräfte in uns selbst sind und aktiviert werden können durch die Natur und die Verwendung deren Pflanzen.
So möchte ich heute  dem Kindheitszauber des Löwenzahns noch eins oben drauf setzen. Denn genauso wie er uns als Kind zum Staunen gebracht hat durch die weißen, flauschigen Fallschirme die der Wind weit hinweg getragen hat, kann er uns heute noch als Erwachsener zum Staunen bringen wenn wir wirklich verstanden haben zu was diese Pflanze in der Lage ist und was sie bewirken kann.
Der Löwenzahn zählt nämlich zu den ganz alten und größten Heilpflanzen. Er ist eine der größten Entgiftungskräuter überhaupt. Er wirkt auf die Leber, Galle, Nieren, Lymphe und den Darm. Somit eignet er sich wunderbar für eine Frühjahrs Detox- Kur.
Denn neben der Entgiftung hilft er Dir auch beim Abnehmen. Zum einen fühlst Du Dich gesättigter, wenn Du den Löwenzahn regelmäßig in Deinen Speiseplan einbaust, da er Dich mit wichtigen Nährstoffen versorgst und somit der erste Grundstein gegen Heißhungerattacken gelegt wurde. Löwenzahn verbessert nämlich die Nährstoffaufnahme für andere Pflanzen. Das heißt wenn Du zukünftig Deine Salate mit ein paar Löwenzahnblätter aufpeppst profitierst Du noch mehr von den Inhaltsstoffen der anderen Pflanzen, die Du in Deinem Salat hast.  Zum anderen enthält er viele Bitterstoffe (schmeckst Du wenn Du ihn isst), die die Lust auf Süßes stoppen. Probiere es mal aus: es hilft wirklich. Esse täglich ca. 10 Blätter Löwenzahn (im Salat, Smoothie oder pur) und Du wirst kaum noch Lust auf etwas Süßes haben.
Viele Menschen haben nämlich Schwierigkeiten auf Zucker zu verzichten. Sie sind regelrecht süchtig danach. Nehmen sich täglich vor heute mal keinen Zucker zu essen und sind dann mega frustriert wenn sie es wieder nicht geschafft haben.
Bitterstoffe, die auch im Löwenzahn enthalten sind sind ein wahres Wundermittel gegen diese Heißhungerattacken auf etwas Süßes. Aber auch die Lust auf andere ungesunde Lebensmittel wird gehemmt.
Auserdem ist er eine der wenigen Pflanzen die Inulin enthalten. Inulin hat eine positive Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel und wird somit bei Diabetes interessant. Denn auch wenn Du bereits Diabetes hast kannst Du dies mit Löwenzahn positiv beeinflussen.
Auch wird er Dir bei Deiner Verdauung helfen. Du wirst andere Speisen besser vertragen und wirst auch nicht mehr so stark mit Verdauungsschwierigkeiten jeglicher Art darauf reagieren.
Oben bin ich bereits auf die Entgiftungswirkung eingegangen.
Der Löwenzahn hat, wie erwähnt, die Fähigkeit alle Organe zu entgiften.
Aber jetzt wird es erst richtig interessant: er kann Dich nicht nur körperlich entgiften, sondern auch auf geistiger Ebene.
Früher war er das berühmteste Mittel bei Melancholie und Depressionen, aber heute würde  doch keiner mehr bei einer Depression an Löwenzahn denken, oder?
Daher ist es bei unseren Wildkräutern so wichtig sich nicht nur mit den Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen, sondern sich auch mit dem Wesen der Pflanze zu beschäftigen

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Doch beschäftigt man sich mit dem Wesen der Pflanze wird man leider häufig in die esoterische Ecke abgeschoben. Denn für viele ist es Neuland sich damit zu beschäftigen, oder gar den Gedanken zu zu lassen das eine Pflanze überhaupt ein Wesen hat.

Dabei war dies früher noch üblich. Die Menschen wussten es und nutzen es.
Somit wurde dann  den Menschen auf allen Ebenen geholfen ihre Erkrankung zu heilen und die Gesundheit zu erhalten.
Daher ist es falsch die Pflanzen lediglich auf ihre Nährstoffe zu reduzieren. Wir könnten noch viel mehr von ihnen profitieren wenn wir dieses alte Wissen wieder zulassen würden.

So hilft der Löwenzahn dem Menschen wenn er auf die Ereignisse seines Lebens nicht mehr situationsangemessen reagieren kann . Er hilft emotionale Blockaden aufzulösen und gibt dem Menschen die Fähigkeit zurück auf alles, was ihm widerfährt, flexibel und lebendig zu reagieren. Er vertreibt die Bitterkeit von der Seele. Wir alle kennen doch Leute, die sehr erstarrt sind, sich über alles aufregen und sehr verbittert vom Leben sind. Diesen Menschen würde eine Kur mit Löwenzahn auf allen Ebenen helfen.
Bitterstoffe nehmen die Bitterkeit aus der Seele. Dies gilt für alle Bitterstoffe, jedoch der Löwenzahn kann es doppelt und dreifach so gut, da er dabei gleichzeitig eine „frühlingshafte Leichtigkeit“ besitzt. Er öffnet die Gedanken, lässt Neues zu, vertreibt die „Laus von der Leber“ und macht fröhlich.

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Wenn ich jetzt den Löwenzahn erfunden hätte und ihn an Dich verkaufen wollte würde ich Dir eine „Geld zurück Garantie“ anbieten. Ich bin überzeugt davon das er jedem Menschen hilft, der ihn kurmäßig einsetzt.
Eine 4 Wochen Kur mit Löwenzahn.
Hilft er Dir nicht, bekommst Du Dein Geld zurück- garantiert! Ich würde reich damit werden, denn kaum jemand würde den Löwenzahn zurück schicken, da er so wirkungsvoll ist. Das Verrückte jedoch ist das er völlig kostenfrei fast überall herum steht und wir über ihn drüber treten, unsere Hunde darauf pinkeln lassen und ihn als lästiges Unkraut aus unserem Garten entfernen, statt ihn einfach auf zu essen.

Daher möchte ich Dir heute nichts verkaufen, sondern Dich lediglich dazu ermutigen den Löwenzahn mal zwischen 2-4 Wochen als Kur einzusetzen.
Bereits nach 3 Tagen wirst Du Dich körperlich und mental stärker fühlen, und das steigert sich von Tag zu Tag.

Wie kann so eine Kur aussehen?
Du solltest dabei täglich eine Hand voll Löwenzahn in unterschiedlichster Form zu Dir nehmen.
Sehr angenehm vom Geschmack ist es ihn über den Salat zu streuen, über das Brot oder in Aufstrichen zu verarbeiten.

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Eine weitere Möglichkeit ist es zusammen mit anderen Kräutern einen grünen Smoothie daraus zu machen. Dann aber bitte nicht eine ganze Hand voll nehmen, sondern etwas weniger, da er sonst zu bitter wird. Den restlichen Löwenzahn kannst du dann anders verspeisen. Wichtig ist das Du auf eine Hand voll pro Tag kommst.
Auch kannst Du ihn pur als Salat essen. Ein Rezept dafür findest Du hier.

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Eine weitere Möglichkeit ist es auch sich einen Tee davon zuzubereiten. Dafür kannst Du die Wurzel sowie die Blätter verwenden. Einfach frisch ernten und mit kochend heißem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Du wirst erstaunt von dem Geschmack sein, da er fast gar nicht bitter ist.
Hast Du zum ernten des Löwenzahnes keine Zeit oder ist Dir das alles zu viel gibt es natürlich auch inzwischen die Möglichkeit Dir Löwenzahnpulver in Rohkostqualität im Bioladen zu kaufen.
Aber glaube mir: frisch geerntet an der richtigen Stelle topt nochmal die Qualität.
Auch kannst Du Dir Löwenzahn Tinkturen kaufen, z.B. „Taraxacum comp. von Ceres“. Diese Tinktur enthält neben Löwenzahn auch noch Auszüge aus der Mariendistel sowie des Schöllkrautes. Du kannst sie in jeder Apotheke bestellen. Die Tinktur macht evtl. Sinn wenn Du z.B. beruflich viel unterwegs bist. Die Tinktur ist ein kleines Fläschen welches in jede Hosentasche passt. So kannst Du sie überall zu Dir nehmen. Davon musst Du dann 1-3x täglich 2-5 Tropfen in Wasser gelöst zu Dir nehmen.

Eine Kur bei bereits bestehendem Diabetes ist die Löwenzahn- Stengel Kur:
am ersten Tag ein Stängel essen, am zweiten Tag 2 Stängel essen, am dritten 3, usw. bis 15 Stängel. Dann wieder Schritt für Schritt runter bis auf einen Stängel. Du brauchst dafür also 30 Tage.

Zu den Bitterstoffen:
Am Anfang einer Kur wird der Geschmack evtl.etwas ungewohnt sein. Je nachdem wie viele Bitterstoffe Du bisher zu Dir genommen hast. Doch je länger Du es machst desto weniger Bitter wird Dir der Geschmack vorkommen. Ich knabbere den Löwenzahn z.B. einfach so von der Wiese weg. Ist am einfachsten und am frischesten.

Sehr wichtig beim Löwenzahn ist es auch WO Du ihn sammelst.
Denn genauso wie er die Fähigkeit besitzt Deinen Körper zu entgiften, besitzt er auch die Fähigkeit das Erdreich zu entgiften. Er wächst dort wo keine andere Pflanze es schafft zu wachsen. Das heißt aber auch im Umkehrschluss wenn Du ihn z.B. auf einem konventionell betriebenen Acker erntest musst Du davon ausgehen das er die Giftstoffe der chemischen Düngemittel in sich trägt. Ebenso verhält es sich auf z.B.stillgelegten Müllkippen.
Werde also misstrauisch wenn an einer Stelle nur Löwenzahn wächst und sonst nichts. Das ist kein gutes Zeichen. Besser ist es ihn dort zu ernten wo noch viele andere Pflanzen stehen, weit ab von Industrie und Straße. Und auch typische Hundepipistellen meiden. Nur so kannst Du eine top Qualität erwarten.

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Wenn Du noch mehr über Wildkräuter und deren Wesen erfahren möchtest lade ich Dich dazu ein mit mir auf eine kleine Kräuterwanderung zu kommen.
Du wirst die Pflanzen mit mehreren Sinnen kennen lernen und auch etwas über deren Wesen erfahren. Dies führt zu einem tieferen Pflanzenverständnis.
Auch gibt es auf jeder Führung einen kleinen, wilden und roh- veganen Kräutersnack.
Aktuell sind Führungen in Lübeck und Weilburg (Bundesland Hessen) geplant.
Schau doch mal hier für mehr Infos. Vielleicht ist ja was für Dich dabei. Würde mich freuen Dich auf einer meiner Kräuterführungen begrüßen zu dürfen.

 

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Roher Kakao- das Getränk der Götter!

Weist du eigentlich wie die unglaublichen Vorzüge des Kakaos überhaupt entdeckt wurden?

Ende des 20. Jahrhunderts fragten Forscher sich warum die Menschen auf einer kleinen Insel vor Panama so wenig Herzprobleme hatten, die in Panama damals  sehr verbreitet waren.
Als sie dann die Insel aufsuchten, stellten sie fest, das die dort lebenden Kuna täglich etliche Tassen eines Kakaogetränkes zu sich nahmen.
Erst später stellte sich dann heraus das Kakao extrem viel Flavonoide und Antioxidantien enthält.

Kakao hat somit eine sehr positive Wirkung auf die Herzgefäßfunktion, aber auch auf die sportliche und geistige Leistung. Er wirkt zudem stimmungsaufhellend. Jeder, der mal reinen Kakao konsumiert hat, hat wahrscheinlich fest gestellt das man sich danach wacher und fokussierter fühlt. Am besten kommt die Wirkung des Kakaos durch ganze Kakaobohnen zur Wirkung. Aber auch mit reinem Kakao ohne Zusatzstoffe kannst Du eine gute Wirkung erzielen.
Auch kannst Du Dir Rohkostschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 75% kaufen. Dieser ist super für unterwegs, wenn du hohe kognitive Leistungen erbringen musst oder Dich lange konzentrieren musst. Ich nehme ihn z.B. immer auf einer sehr langen Autofahrt mit.

Für die „Kakaoliebhaber“ unter euch möchte ich heute mal einen sehr leckeren Kakao vorstellen.
Einmal das Grundrezept welches Du beliebig erweitern kannst. Wenn Du keine Mandelmilch selbst machen möchtest kannst Du Dir auch vegane Milch kaufen. Die Mandelmilch ist jedoch häufig voller Zusatzstoffe. Besser ist daher z.B. Hafermilch.

Grundrezept für 2 große Kakaobecher:

Wenn Du die Mandelmilch nach dem Rezept machst welches ich Dir oben verlinkt habe brauchst Du keine zusätzlichen Datteln,weil die Milch an sich schon sehr süß ist. Du kannst die Mandelmilch aber auch neutral, also ohne Datteln zubereiten, so kannst Du Dir dann je nach Geschmack und Vorliebe die Datteln frisch vor dem Verzehr hinzu geben.

Gebe alles in einen Mixer und mixe es auf höchster Geschwindigkeit. Es dürfen keine Dattelstückchen mehr drin sein.
Nun kannst Du Deinen Kakao noch schön variieren, bzw. mit Gewürzen verfeinern.

Besonders lecker sind folgende Kombinationen mit:

  • 1/2 TL Zimt
  • 1 MS Vanille
  • 1 MS Chili (oder ein Stück frischen Chili)-für alle die es scharf mögen.
    Vorsicht! Dieser Kakao hat es ganz schön „in sich“.
  • 1 Prise Muskat
  • Pfefferminze
  • Kakaonibs

Eine weitere, sehr leckere Variation ist es frische Orange oder Mango hinzu zu geben

Experimentiere ruhig mal mit diesen verschiedenen Gewürzen bis Du Deine individuelle Richtung gefunden hast.
Zum Schluss kannst Du noch geraspelte Rohkostschokolade über den Kakao raspeln oder mit Kakaonibs bestreuen. Das gibt dem Getränk noch mal eine zusätzliche, leckere Note.

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Und weist Du eigentlich auch das der botanische Name des Kakaos wörtlich übersetzt die „Speise der Götter“ bedeudet?

Nun ja…..! Mich wundert es zumindest nicht!

Alles Liebe
Deine Diana

 

 

Grünkohlsuppe

Grünkohl- Miso Suppe /Grün im Winter

Na! Was hast du für Vorsätze für dieses Jahr?
Lass mich raten: du möchtest bestimmt etwas Stress abbauen, den Alltag entspannter angehen. Vielleicht hast du dir auch vorgenommen etwas mehr für deine Fitness zu machen.
Vielleicht eine neue Sportart anzufangen oder mit dem Laufen anzufangen, um das Hüftgold, welches sich seit Jahren um deine Hüfte schlängelt und um die Weihnachtszeit noch mal mehr geworden ist, endlich los zu werden…
Du möchtest dich auch bestimmt etwas gesünder ernähren, mehr Gemüse essen, weniger Zucker oder vielleicht die Kohlenhydrate reduzieren. Mal Paleo, Low Carb oder ketogene Ernährung ausprobieren, Raw Food hört sich doch auch ganz hipp an….
Wenn dem so ist liegst du statistisch gesehen genau im Trend. Denn über die Hälfte der deutschen Bundesbürger wollen lt.einer aktuellen Umfrage im neuen Jahr Stress reduzieren und mehr Sport machen. Fast die Hälfte möchte sich gesünder ernähren und 30% haben den Wunsch abzunehmen.
Und so sieht man Anfang Januar noch viele, die sich mit schlecht gelauntem Gesicht laufend durch die Straßen quälen, neu gekleidet in ein super trendy Sportoutfit, in der Hoffnung das dieses ein Anreiz ist dran zu bleiben…..
Leider verschwinden wieder viele von diesen anfangs doch so „ambitionierten“ Läufern, je fortgeschrittener das Jahr so ist.
Der liebe Schweinehund, wenn der nicht wäre….!
Doch er ist von vielen der beste Freund und dominiert auch leider diese Freundschaft.
Der Schlüssel zum“ Dran bleiben“ ist wie bei allen anderen Zielen auch das du dir deine Ziele nicht zu hoch steckst.
Schaffbare Ziele zu setzen, an denen du auch Spaß hast.
Und auch wichtiger als eine 100%ige Ernährungsumstellung zu machen, von der du nach einigen Wochen oder Monaten gefrustet wieder abweichst, weil du es nicht schaffst und die Lebensfreude dadurch geringer wird ist es doch kleine, gesunde „Ernährungsbausteine“ in den Alltag einzubinden. Dabei ist es egal ob du Veganer oder Fleischesser bist, ob du viele Süßigkeiten oder Fast Food ist.
Fange an mit kleinen Veränderungen, nicht mit einer kompletten Umstellung auf eine Ernährungsweise, die dir bis dahin noch völlig fremd war.
Diesen kleinen „Ernährungsbaustein“ integriere ab jetzt einmal täglich in Deinen Speiseplan. Du wirst bereits nach Tagen fest stellen wie du dich gesünder und fitter fühlst und wie du Lust bekommst noch mehr „Ernährungsbausteine“ zu integrieren. Und irgendwann bist du vielleicht da, wo du dich hin ersehnst: dann bist du vielleicht der Veganer/ Vegetarier/ Rohköstker, was auch immer, der du immer sein wolltest. Nur der Weg war ein anderer, war viel einfacher.
Einen solcher „Ernährungsbaustein“ möchte ich dir heute vorstellen, und zwar das Grün, welches insbesondere jetzt im Winter so wichtig für uns ist.
Aber warum ist das so.
Neben einem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen enthält frisch geerntetes Grün noch einen sehr hohen Anteil an Chlorophyll. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist sehr wichtig beim Aufbau neuer Blutzellen. Es unterstützt unsere Entgiftung und fördert die Regeneration.
Ausserdem unterstützt Chlorophyll die Wundheilung und fördert die Verdauung.

Chlorophyll ist das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Es wird durch Sonnenlicht gebildet. Daher sind Wildpflanzen u.a. auch sehr wertvoll, weil sie einen hohen Anteil an Chlorophyll enthalten.
Und zudem ist Grün der „Ernährungsbaustein“ mit dem du gleich mehrere Ziele ereichen wirst. Du wirst dich wacher und fitter fühlen, was dazu führt das du Lust bekommst dich zu bewegen.
Chlorophyll führt auch dazu das Stresshormone in unserem Körper abgebaut werden. Durch die zusätzliche Bewegung, durch das „Mehr an Fitnness“ reduzierst du ebenfalls noch mal Stress. Grünes Gemüse hat einen hohen Sättigungswert, d.h.wenn du einen grünen Salat oder eine grüne Suppe vorweg ist, hast du weniger Hunger oder Apetitt auf Junk Food.
D.h.dadurch das du dich jetzt mehr bewegst als vorher und vielleicht weniger ungesundes Essen zu dir nimmst wirst du auch schneller zu deinem Wunschgewicht kommen.
Weil du am eigenem Leib erfährst wie gut es sich anfühlt etwas wacher und fitter zu sein bekommst du Lust noch mehrere Ernährungsbausteine in deinen Alltag zu integrieren, so das deine persönlichen Ziele nun noch schneller erreicht werden.
Und somit hast du mit nur anfangs einem Ernährungsbaustein alles erreicht was sich der deutsche Bundesbürger für dieses Jahr so vorgenommen hat.

Aber was ist in den Wintermonaten, in denen uns kaum frische Wildkräuter zur Verfügung stehen?
Da bildet Grünkohl eine gute Alternative. Er hat einen sehr hohen Chlorophyll Gehalt und zählt zu den heimischen Superfoods. Er übertrifft viele andere Gemüsesorten mit seinem Gehalt an Vitamin A, C und K, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen.
Ausserdem punktet der Grünkohl mit seinen sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien.
Es gibt viele Zubereitungsmöglichkeiten für Grünkohl und noch vor wenigen Jahren hätte ich nicht gedacht das er roh zubereitet so lecker sein kann.
Einige Rezepte für Grünkohl sind bereits hier auf meinem Blog zu finden, wie z.B.

Grünkohlchips
Grünkohlpesto
Grünkohlsalat mit „Käsedresing“
Süße Grünkohlchips („Schoko- Crossis“)

Ein neues, leckeres Rezept möchte ich dir heute vorstellen.

Du brauchst:

  • 140g Grünkohl
  • 6 Becher Wasser
  • 4 TL Miso
  • 6 mittelgroße Champignons
  • 2 Hand voll Cahewkerne (macht die Suppe schön cremig)
  • 1 TL Koriander (Pulver)
  • 1/2- 1 TL Wildkräutersalz, je nach Geschmack (alternativ Kräutersalz)

Die Cashewkerne vorher ca. 2 Stunden in Wasser einweichen, bis sie schön weich sind.
Den Grünkohl klein zupfen.
Wenn die Cashewkerne weich sind gebe sie zusammen mit dem Grünkohl, Wasser, Campignons und Miso in den Mixer und mixe das Ganze so lange bis eine gleichmäßige, schön cremige Suppe entsteht. Lässt du den Mixer etwas länger laufen ist deine Suppe schön angewärmt, was jetzt gerade in dieser Jahreszeit sehr angenehm ist.
Zum Schluß mit den Gewürzen abschmecken.

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P.S.: Ich als Läuferin kenne ihn auch, den Schweinehund.
Auch er ist mein Freund.
Doch anstatt mich von ihm dominieren zu lassen, rede ich mit ihm. Ich sage ihm z.B.:“Hey, du siehst doch das ich auch die 10km schaffe“, oder „Siehst du nicht das ich auch bei Regen, Nebel und Kälte laufen gehe…“. Dieses Zwiegespräch mit dem inneren Schweinehund führt dazu das dieser dich nicht mehr so dominiert.
Seine Stimme wird immer zurückhaltender.
Zu Anfang läuft er noch motzend neben dir her, versucht dich „runter zu ziehen“, dir zu sagen das du das ja alles nicht schaffst und das es doch viel schöner ist bei diesem grässlichem Wetter auf dem Sofa eingekuschelt in eine Wolldecke zu sitzen statt hier im Matsch rum zu laufen.
Er motzt und motzt und motzt und ich sage ihm jedes Mal nur:“du siehst doch das ich auch durch den Matsch laufen kann und das es mir gut tut.“
Das Motzen des Schweinehundes wird mit der Zeit immer weniger, bis er nur noch schweigend neben dir her lauft und ab und zu mal sagt: „Du hattest Recht. Du schaffst das“…..
Und irgendwann…..
……..ja irgendwann wirst du ganz erstaunt fest stellen das der Schweinehund schon fix und fertig angezogen im Flur steht und auf dich wartet, damit du endlich mit ihm los laufen kannst….!
Dann bist du endlich frei…!!!
Ein frohes, neues und kraftvolles Jahr wünsche ich dir.

 

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Linzer Plätzchen

Wer von euch glaubt noch an den Weihnachtsmann?
Und was bedeudet Weihnachten für Dich?

Wie war dieses Fest für Dich als Kind und wie ist es heute?
Was hat sich verändert?
Hast du jemals an den Weihnachtsmann geglaubt?
Also ich habe irgendwie nie so wirklich an ihn geglaubt.
Und als mein erster Sohn geboren wurde erzählte ich damals kurz vor Weihnachten einer Freundin das ich meinem Kind niemals erzählen werde das es einen Weihnachtsmann gibt. Ich werde ihm erzählen das die Geschenke von den Eltern kommen.
Der Weihnachtsmann ist doch nur Kommerz!
Das mach ich nicht mit!
Mein Sohn wurde älter, mein zweiter Sohn wurde geboren.
Sie sind heute 7 und 9 Jahre alt und glauben beide noch an den Weihnachtsmann.
Das heißt bei dem Großen bin ich mir nicht so sicher ob er wirklich noch daran glaubt oder es einfach so toll findet mit diesem „Mann“ und dem Mythos.
Aber was hat sich in mir verändert?
Warum finde ich den Weihnachtsmann nun nicht mehr kommerziell und warum ist es mir so wichtig das meine Söhne möglichst lange noch an ihn glauben?
Kurz: der Weihnachtsmann ist das was man aus ihm macht, was man in ihm sieht…
Im Laufe der Jahre als Mutter habe ich erkannt wie wichtig es ist das Kinder an Märchen glauben, das Kinder an etwas glauben was sie nicht sehen können, was sie sich nicht erklären können.
So denke ich heute das dies nicht nur wichtig für Kinder ist, sondern auch für uns Erwachsene. Viel zu schnell durchschaut der Mensch bestimmte Zusammenhänge, begreift immer mehr und fängt zunehmend an die Welt „über den Kopf“ zu verstehen und zu begreifen. Dann ist Weihnachten „nur“ noch ein Fest an dem die ganze Familie zusammen kommt und Geschenke ausgetauscht werden.
Der Zauber ist weg!
Wie wichtig es aber auch für uns Erwachsene noch sein kann uns einen gewissen Zauber zu bewahren habe ich erst dieses Jahr in meiner Pflanzenausbildung begriffen.
Es gibt z.B. alte Geschichten über Bäume und andere Pflanzen, die sich die Menschen über Jahrhunderte hinweg immer weiter erzählt haben.
So wurde der Wald, die ganze Natur noch lebendiger. So war die Pflanzenwelt eine „Anderswelt“ in der man nach Belieben eintauchen konnte.
Diese Märchen und Geschichten konnten die Menschen für einen Moment mit in eine andere Welt nehmen. Sie konnten ihnen für einen Moment ihren Schmerz und ihre Trauer nehmen und sie mit Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit erfüllen.
Heute lesen wir Science Fiction Romane und andere Geschichten um in eine andere Welt abzutauchen. Das ist im Grunde genommen nichts anderes.
Nur das man kein Buch braucht wenn man den Zauber der „Anderswelt“ wieder entdeckt hat. Es fallen einem einfach Geschichten und Märchen ein wenn man durch die Natur geht. Und gerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit ist es schön den Tag nicht als einen trüben, verregneten Tag wahr zu nehmen, sondern raus zu gehen in die Natur und sich einfach einzulassen.
Dann sieht man an einem einfachen Baumstumpf oder einer Wurzel plötzlich irgendwelche Fabelwesen, Elfen, Waldgeister, ect….
Und genauso ist das mit dem Weihnachtsmann.
Wenn meine Söhne mich fragen ob es den Weihnachtsmann gibt, sage ich Ihnen:“ ich habe ihn ehrlich gesagt noch nie gesehen. Aber es gibt so vieles was wir Menschen noch nicht gesehen haben, was es aber trotzdem gibt….“
Gerade in der heutigen Zeit, in der schon kleine Kinder unter einem enormen Leistungsdruck stehen, der häufig kaum zu bewältigen ist ist es wichtig das sie an etwas glauben können. Sei es an Einhörner, Elfen Wichtel, Zwerge oder eben an den Weihnachtsmann.
Wäre es nicht schön wenn auch wir Erwachsene noch an den Weihnachtsmann glauben könnten?
An ein gutes, liebevolles Wesen was an einem bestimmten Tag im Jahr kommt und uns etwas schenkt?
Wie auch immer: Du entscheidest wie Du die Weihnachtszeit verbringst. Ob Du Dich vom Konsumrausch einfangen lässt, Dich völlig stresst weil Deine Wohnung nicht pickobello aufgeräumt und geputzt ist oder ob Du die Zeit entspannt angehst und Dich ein wenig „verzaubern“ lässt.
Und wer weiß: wenn kein Erwachsener von uns den Weihnachtsmann je gesehen hat bedeudet das ja noch lange nicht das es ihn nicht doch vielleicht gibt…….

Zutaten für ca. 10 Linser Plätzchen:

  • 150g Mandeln
  • 100g gekeimten Buchweizen
  • 70g getrocknete Feigen
  • 80g getrocknete Aprikosen
  • 1 MS Vanille
  • 1/2 TL Anis
  • optional: 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 EL Xylit

 

Den Buchweizen keimen lassen indem Du ihn für 30 Minuten in Wasser einweichst und ihn anschließend für ca. 1-2 Tage ausgebreitet in einem Keimgefäß keimen lässt. Dauert Dir das zu lange kannst Du auch ungekeimten Buchweizen nehmen Diesen aber auch für ca. 30 Minuten einweichen, damit er schön weich wird.
Die Mandeln für 24 Stunden in Wasser einweichen, dabei 2x das Wasser wechseln. Anschließend die „Haut“ der Mandeln abziehen.
Ca. 30g der Aprikosen in Wasser einweichen. Diese werden später püriert.

Gebe nun bei laufender Maschine die Zutaten nacheinander (außer Xylit, die Gewürze und die 30g eingeweichten Aprikosen) in eine Küchenmaschine mit S-Messer, so lange bis ein noch leicht grobkörniger Teig entsteht.  Nun gebe die Gewürze hinzu unt knete sie mit den Händen in den Teig.
Den fertigen Teig rolle nun zwischen 2 Dörrfolien dünn aus. Danach kannst Du vorsichtig mit dem Ausstechen beginnen. Für ein Linzer Plätzchen benötigst Du zwei runde „Kekse“ von ca. 5cm Durchmesser. In einen davon stichst Du in der Mitte ein Loch (oder ein Stern, wie ich es gemacht habe).
Nun kommen die ausgestochenen Kekse für ca. 6-8 Stunden in den Dörrer (40°C). Dörre sie so lange bis sie schön knusprig sind.
Aus den eingeweichten Aprikosen mache im Mixer eine Aprikosenpaste.
Gebe in der Mitte des Kekses auf den Boden einen großen Kleks der Aprikosenpaste und „klebe“ die beiden Hälften damit zusammen.
Nun kommt zu Schluß der Puderzucker drüber, den Du aus Xylit machen kannst.
Dafür muss der Mixer absolut trocken sein. Gebe nun das Xylit in den Mixer und stelle diesen kurz auf höchste Geschwindigkeit…..
Fertig ist der Puderzucker.
Diesen kannst Du jetzt durch ein Teesieb über die Kekse geben…

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Ich wünsche Dir ein „zauberhaftes“ Weihnachtsfest…….

 

 

 

 

 

 

 

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Rote Bete Kvass

Kvass kommt traditionell aus der Ukraine und ist nichts anderes wie eingelegte und fermentierte Rote Bete.
Jedes Land hat traditionell seine fermentierten Speissen gehabt und in jeder Kultur wurden Fermente gegessen. Ursprünglich diente das fermentieren dem Haltbarmachen von Speisen. Dabei ist es viel mehr als nur eine Methode zum Haltbar machen.
Heute wissen wir das die Milchsäurebakterien, die sich während des Prozesses bilden super gesund für unseren Darm sind. Sie helfen uns das Immunsystem zu stärken, Krankheiten vor zu beugen oder gar zu heilen.
Dadurch das Fermente zunehmend aus unserer Nahrung verschwunden sind gibt es immer mehr Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel und auch Erkrankungen.
Doch zum Glück interessieren sich gerade wieder immer mehr Menschen für das Thema Fermentation und sind bereit etwas für ihre Gesundheit zu tun und auch Fermente in ihren Alltag zu integrieren.
So wird endlich wieder Sauerkraut gestampft, Miso angesetzt, Kimchi eingelegt und Tempeh produziert.
Kvass ist ein fermentiertes Getränk, welches den Körper basisch macht, die Verdauung unterstützt,  die Leber reinigt, bei Nierensteinen eingesetzt wird und einfach ein super Fitmacher in der kalten Jahreszeit ist.
Und das Schöne ist: es ist super leicht zu machen, so das es insbesondere für Anfänger der Fermentation gut geeignet ist. Und Du kannst es bereits nach einer Woche trinken.

Hier nun das Rezept:

  • 3-4 mittelgroße Knollen Rote Bete (unbedingt auf Bioqualität achten)
  • gefiltertes Wasser (oder stilles Mineralwasser)
  • 2 TL Salz
  • optional: Gewürze nach Geschmack. Z.B. Koriander, Kurkuma, Kardamon, Ingwer, ….
  • ein Einmachglas mit Gummiring oder großes Schraubglas

Das Glas heiß ausspülen. Die rote Beete gut putzen. Bei der Bete unbedingt auf Bioqualität achten, da evtl. anhaftende Pestizide die Fermentation blockieren können, da sie eine ungünstige Verbindung mit den Milchsäurebakterien eingehen können.
Eine Knolle Rote Beete klein raspeln und auf den Boden des Glases geben. So gelingt die Fermentation besser, da das geraspelte Gemüse mehr „Angriffsfläche“ bietet.
Die restliche Rote Bete in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in das Glas geben.
Nun das Ganze mit Salzwasser bedecken. Dazu lauwarmes Wasser (Zimmertemperatur reicht auch, aber nicht eiskalt) mit dem Salz anrühren und in das Glas über die Bete geben. Dabei darauf achten das die Bete vollständig mit dem Salzwasser bedeckt ist. Es darf kein Gemüse mehr heraus gucken, da es sonst schimmeln kann. Wenn Du Dein Kvass bereits nach einer Woche trinken möchtest kann dies nicht passieren, wenn du es jedoch länger fermentieren lässt (4-6 Wochen) solltest Du darauf achten.

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Nach nur einer Woche kannst Du, wie gesagt, das Getränk schon zu Dir nehmen. Es schmeckt nun leicht säuerlich und enthält leichte Kohlensäure. Die Bete kannst Du entweder so essen (schmeckt sehr gut), oder Du kannst sie klein raspeln und zusammen mit Leinsamen zu fermentierten Crackern verarbeiten, die Du dann dörren kannst.
Vielleicht schaffst Du es ja mal eine Woche lang jeden Morgen ein Glas Kvass zu trinken. Ich bin mir ziemlich sicher das Du Dich ganz schnell noch gesünder und fitter fühlen wirst…
Probiere es aus! Und wenn Du Fragen hast hinterlasse mir einfach einen Kommentar…

 

 

 

 

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Buchweizenbrot

Brot ist immer wieder ein Thema wenn ich unterwegs bin.
Auf Fortbildungen oder Kursen stelle ich immer wider fest das die anderen Teilnehmer überwiegend Brot als Pausensnack mit dabei haben.
Wir kennen das doch auch noch aus unserer Schulzeit. Statt Salat, Gemüse oder Obst wurde ein Brot gegessen, das klassische Pausenbrot.
„Unser täglich Brot gib uns heute……“

Daran sieht man das das Brot in unserer Gesellschaft stets einen sehr hohen Stellenwert hatte und auch immer noch hat. In keinem anderem Land der Welt gibt es so viele verschiedene Brotsorten wie in Deutschland. Es gilt als nährend und sättigend….
Sättigend..ja,ok!Stimmt!                                                                                                                                    Aber nährend??? Nicht wirklich!
Gerade wenn es auch noch aus Auszugesmehl gebacken wird.
Aber auch selbst reines Vollkornbrot ist kritisch zu sehen. Der Anteil an Gluten im Getreide ist trastisch gestiegen, insbesondere bei Weizen. Aber auch in Dinkel und Roggen ist der Glutenanteil gestiegen. Der Preis dafür sind immer mehr Glutenunverträglichkeiten in unserer Bevölkerung.
Aber woran liegt das das heute mehr Gluten als früher im Getreide ist?
Kurz: die Sorten sind maßlos überzüchtet!
Gluten ist ein Klebereiweis und sorgt dafür das das Mehl sich gut verarbeiten, gut backen läßt. Super Eigenschaft für die Industrie….
Der Weizen z.B. besitzt das dreifache an Gluten wie sein Vorgänger, der Urweizen.
Und auch essen wir soviel Brot wie nie zuvor. An fast jeder Straßenencke gibt es inzwischen eine Bäckerei, die die unterschiedlichsten Backwaren anbietet.
Wenn man alte Bauersleute befragt, können diese sich noch daran erinnern wie sie früher das Brot selbst gebacken haben.

Ich war einmal in einem Landwirtschaftsmuseum und durfte denProzess des Brotbackens am „eigenen Leibe“ erfahren. Das Getreide wurde ohne Maschinen vom Feld geerntet, zum Trocknen aufgestellt. Dann wurde es von Hand gedroschen, was eine körperliche Schwerstarbeit war.
Das Dreschen diente um den Spelz vom Korn zu bekommen. Das Getreide wurde dafür auf eine große Plane ausgelegt, abgedeckt und dann wurde mit dem Dreschflegel (ein dicker, langer Stock) immer drauf geschlagen, so das die einzelnen Getreidekörner raus sprangen. Bis man da 250g Getreidekörner für ein Brot zusammen hatte war man schon „Schweiß gebaded“.
Nun wurde das Getreide gemahlen (viele Bauern hatten hierzu eine kleine, handbetriebene Getreidemühle).
Die Roggenkörner wurden dann zu einem Sauerteig angesetzt, der erst mal ein paar Tage fermentieren musste, bevor er weiter verarbeitet wurde. Der fertig geknetete Brotlaib wurde dann im Backhaus im Dorf (größere Bauernhöfe hatten ein eigenes, kleines Backhaus) gebacken. Dieses musste aber auch von Hand mit Holzkohle angeheizt werden.
Wenn dann endlich, endlich das duftend frische Brot fertig war, glaubst Du der Bauer hat soviel davon gegessen wie wir es heute tun?
Nein!
Es war noch eine ganz andere Wertschätzung dahinter und es war arbeitstechnisch gar nicht zu leisten so viel Brot zu essen.
Kurzum: das Getreide hatte weniger Gluten und Brot wurde wesentlich weniger gegessen.
Also war Glutenunverträglichkeit völlig unbekannt.
Ja! Man wusste ja noch nicht mal was Gluten überhaupt war!
Die vielen Unverträglichkeiten heute liegen also meiner Meinung nach an einem Überangebot, also einem zuviel an Gluten!
Das heißt wie müssen umdenken, dürfen das Ganze nicht ignorieren.
Glutenfreie Brote sind auf dem Vormarsch, schmecken jedoch zum Teil überhaupt nicht und stecken zudem noch voller anderen chemischen Inhaltsstoffen.
Das heißt für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit lohnt es sich wieder selbst iht Brot zu machen.
Ich möchte all denen, die eine Glutenunverträglichkeizt haben Mut machen und zeigen das es auch mega leckere und einfache Rezepte gibt, die jeder im Handumdrehen selbst zu Hause machen kann.
Denn auch selbst wenn Du keine Unverträglichkeit hast macht es Sinn Gluten zu reduzieren oder sogar, wenn Du es schaffst, ganz darauf zu verzichten.
Gluten ist ein Nervengift, welches nachgewiesen die Symptome bei Autismus, ADHS und gar bei Schizophrenie verstärkt. Selbst bei „gesunden“ Menschen kann es zu depressiven Verstimmungen und Konzentrationsstörungen führen .
Also probiere es einfach mal 3-4 Wochen aus ohne Gluten zu leben. Du wirst den Unterschied merken.
Dieses Rezept wird Dir dabei helfen. Es ist aus nur 2 Zutaten hergestellt!
Ja, genau! Nur 2 Zutaten!!!
Zwei einfache Zutaten, die zudem noch regional sind. Unz zwar Buchweizen und Leinsamen und etwas Wasser.

Du brauchst:

  • 250g Buchweizen
  • ca. 80-100g Goldleinsamen
  • Wasser
  • etwas Himalayasalz oder „typische“ Brotgewürze wie Fenchel, Kümmel, Anis oder Koriander ( gibt es auch fertig als Brotgewürzmischeung von z.B. „Lebensbaum“ zu kaufen)

Zubereitung:

Den Buchweizen keimen lassen. Du weichst ihn dafür einfach für 20 Minuten in Wasser ein und gießt dieses ab. Dann gibst Du ihn in Keimgefäße (Keimglas- oder Turm) und läßt ihn für ca, 1,5 Tage keimen.
Buchweizen keimt sehr schnell und ist super pflegeleicht. Einfach alle 8 Stunden spülen, indem Du ihn mit klarem Wasser durchspülst und dieses wieder vollständig abgießt.
Nach 1,5 Tagen wirst Du sehen das der Buchweizen schon schön gekeimt ist.
Den Goldleinsamen gebe in einen kleinen Mixer oder Blender und vermahle ihn zu Mehl.
Den gekeimten Buchweizen gebe in eine Küchenmaschine mit S-Messer. Wenn Du eine „Pulse“ Taste hast betätige diese so lange bis der Buchweizen fein krümelig geworden ist. Gebe das Leinsamenmehl hinzu und soviel Wasser das es ein glatter, lockerer Teig gibt.
Diesen lasse für ca. 1-2 Stunden quellen, ggf. zwischendurch noch etwas Wasser hinzu fügen wenn der Teig zu trocken ist.
Zum Schluß füge die Gewürze nach Geschmack hinzu. Bedenke jedoch dabei das durch den Dörrvorgang der Geschmack intensiver wird, d.h. gehe äußerst sparsam insbesondere mit Salz um.
Den fertigen Teig auf Dörrfolien gleichmäßig ausstreichen und mit dem Messer grob andeuten wo das Brot nachher geschnitten werden soll.
Im Dörrer bei 40°C ca. 10 Stunden dörren. Dabei nach ca. 6 Stunden die Dörrfolie abnehmen und ohne diese weiter dörren.
Das Brot ist dann gut wenn es schön knusprig ist.

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Wenn Du keinen Dörrer hast, dieses Brot aber trotzdem einmal ausprobieren möchtest kannst Du es auch im Backofen machen. D.h. Du streichst die Masse auf einer Backfolie aus und gehst ansonsten genauso vor wie beim Dörren.
Den Backofen stelle auf 50°C. Wenn Du möchtest kannst Du noch einen Holzlöffel zwischen die Backofentür geben, damit diese einen Spalt breit geöffnet ist. Dann kannst Du eine noch etwas niedrigere Temperatur erreichen.
Eine zuverlässige Rohkosttemperatur kann mit dieser Methode jedoch nicht erreicht werden. Trotzdem ist es eine gute Methode um dieses Brot einmal zu testen. Und lecker und gesund ist es: egal ob auf Rohkosttemperatur gedörrt oder nicht!

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Ich habe dieses Brot bei einem gemeinsamen Frühstück mitgebracht wo keine Rohköstler dabei waren und wo „ganz normale“ Speisen wie Wurst, Käse, Brötchen, Kuchen, ect…angeboten wurden. Alle haben von diesem Brot probiert und waren begeistert. Ich hatte es zusammen mit meinem leckeren Käse angeboten. Die Kombination ist der echte Knaller!
Einige wollten sofort das Rezept dafür haben und einer regte sogar an das ich dieses produzieren und verkaufen sollte. Nun ja! Den Preis für Handarbeit ist ja keiner bereit zu zahlen und somit ist diese Idee leider nicht realisierbar.

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Viel Spaß beim Ausprobieren.
Und wenn Du Fragen hast hinterlasse mir einfach einen Kommentar…

Alles Liebe für Dich

Roher Streuselkuchen

Schokoladen- Kirsch Streuselkuchen

Woran denkst Du wenn Du an Streuselkuchen denkst?

Also für mich ist der Streuselkuchen ein Stück Kindheit. Ich denke automatisch an meine Kindheit auf dem Lande. An ein großes Blech voll Streuselkuchen, gefüllt mit Äpfeln und Rhabarber. Ich habe immer die Streusel weg genascht, denn die waren am leckersten….

Irgendwie möchte ich immer die schönen Seiten meiner Kindheit an meine eigenen Kinder weiter geben und somit auch all die leckeren Sachen, die ich damals gegessen habe.
Doch wenn man dann erwachsen ist weiß man das der Kuchen nicht nur lecker war, sondern auch voller Zucker, Auszugsmehl, Margarine, Backpulver,…..
Hmmmm…..!!!!!
Das will man ja dann doch nicht an die Kinder weiter geben.

Mit diesem Streuselkuchen kann aber wieder ein Stück Kindheitserinnerung aufleben und vor allem kann ich ihn ohne schlechtes Gewissen an meine Kinder weiter geben.

Hier das Rezept:

Für den Boden:

  • 100g Datteln
  • 100g Mandeln
  • 1/4 TL Vanille
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Kakaonibs (optional)

Für die Creme:

  • 150g Cashewnüsse (2 Stunden eingeweicht)
  • 1/2 EL Kokosmus
  • 2 EL Wasser
  • eine frisch gepreste Limette
  • ca.50g Kokosblütenzucker (oder ca. 40g Agavendicksaft), je nach Geschmack
  • 1/“ TL Vanille
  • 3 EL Kokosöl
  • 200g tiefgefrorene Bio Sauerkirschen

Für die Streusel:

  • ca.80g Datteln
  • ca. 80g Paranüsse
  • 60g Haferflocken
  • 1/2 TL Vanille
  • 2 EL Kakaopulver

Datteln, Kakao und Vanille in der Küchenmaschine zu einer glatten Paste verarbeiten.
Nun bei laufender Maschine nach und nach die Mandeln hinzu geben und zu einem feinen, krümeligen Teig verarbeiten. Kakaonibs zum Schluss unter kneten. Eine Backform mit Backpapier auslegen und den Teig mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken.
Nun die Creme zubereiten: Das Wasser der Cashewnüsse abgießen.
Das Kokosmus mit dem Wasser im Mixer zu einer „Milch“ verarbeiten. Nun die restlichen Zutaten (außer Kirschen und Kokosöl) hinzu geben und so lange mixen bis es eine feine Creme ergibt.
Das Kokosöl im Wasserbad schonend schmelzen und unter die Masse rühren.
Diese gibst Du nun auf den vorbereiteten Boden und streichst sie gleichmäßig dick aus.
Verteile die Kirschen darauf.
Nun gebe den Kuchen ins Gefrierfach während Du die Streusel vorbereitest.
Dazu zuerst wieder die Datteln, Vanille und Kakao zu einer glatten Paste verarbeiten und dann nach und nach die Paranüsse hinzu geben, bis eine krümelige Masse entsteht. Diese dann in einer Schüssel mit den Haferflocken mischen.
Kleine Streusel daraus machen und über den Kuchen streuen….

Roher Streuselkuchen

Am allerbesten schmeckt der Kuchen wenn Du ihn über Nacht im Gefrierfach lässt und dann ca. 2-3 Stunden vor dem Essen in den Kühlschrank stellst.
Er hat dann eine optimale Konsistenz und schmeckt einfach nur mege, mega genial!

 

Wildblumenkäse

Wildblumenkäse

Was verbindest Du mit Sommer?
Strand, Schwimmbad, Eis essen und lange Abende auf dem Balkon?
Für mich bedeudet Sommer auch ein intensives Erleben der Natur. Wenn es draußen warm oder sogar heiß ist, wie wir es dieses Jahr haben, wenn die Tage lang und die Nächte kurz sind, dann möchte ich raus gehen, raus in die Natur. Ich möchte barfuß durch den Sand gehen und über die Wiesen hüpfen, ins kalte Wasser springen, abends den Grillen lauschen und den Glühwürmchen beim Tanz zusehen.

Sommer bedeudet aber auch eine sehr bunte Vielfalt an Blumen. Ich kann mich gar nicht satt sehen an dem schönen blau, rot, orange und gelb der wilden Blumen.
Und um den Sommer ein bischen einzufangen, um ihn förmlich aufzuessen habe ich diesen wunderbaren Wildblumenkäse kreiert.
Inspiriert hat mich hierbei die Liebe zu einem wundervollen Menschen, dem ich mit diesem Käse eine Freude machen wollte.
Dies ist mir auch gelungen!

Hier nun das Rezept für dich:

  • 200g Cashewnüsse
  • etwas Salz
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Kapseln Probiotikum
  • Gewürze nach belieben. Ich habe etwas Muskat und Hefeflocken (auf Reisbasis) genommen, für den Bärlauchkäse zusätzlich Bärlauchgewürz (habe ich selbst gemacht- gibt es aber auch zu kaufen)
  • getrocknete Wildblumenblüten

Die Cashewnüsse für ca. 2 Stunden einweichen. Anschließend in Mixer mit etwas Wasser geben (Nüsse dabei nicht bedecken, sondern ca. 1cm der Nüsse sollten aus dem Wasser heraus schauen) und so lange mixen bis eine sehr cremige Masse entsteht. Probiotikum hinzu geben und gut verrühren.
Die Cashewmasse in eine Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur 24 stunden fermentieren lassen. Nach dieser Zeit mit den Gewürzen und den Wildblumen abschmecken und die Masse in eine Silikon Muffinform geben (damit sie eine schöne runde Form bekommt). Diese gebe nun für ca. 2 Stunden in das Gefrierfach.

Nach dieser Zeit kannst du die Käsetaler aus der Muffinform heraushoeln.
Nun kommt die zweite Fermentation. Dafür gebe die Taler in einen Dörrer und lasse sie bei 41°C 24 Stunden lang fermentieren. Nach der Hälfte der Zeit die Taler umdrehen, damit sich von allen Seiten eine schöne, gleichmäßige Rinde bildet.
Nach dieser Zeit ist der Käse fertig, kann aber noch nachreifen. Je länger er nachreift deto intensiver und fester wird er. Zu Anfang hat er eine frischkäseähnliche Konsistenz unter der festen Rinde und kann bis hin zu einer parmesanähnlichen Konsistenz reifen. Du kannst ihn dann schön reiben und Deine Speisen damit verfeinern. Er muss allerdings im Kühlschrank aufbewahrt werden und regelmäßig gedreht werden, damit er nicht schimmelt.

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Die Käsetaler vor der zweiten Fermentation

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Und nach der zweiten Fermentation.
Auf dem unterem Foto ist noch im Hintergrund der Bärlauchkäse zu sehen.

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Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren. Und wenn Du Fragen hast hinterlasse einfach einen Kommentar.
Und wenn Du Interesse hast mal einen Käseworkshop bei mir zu machen hinterlasse mir ebenfalls einen Kommentar. Geplant sind Workshops in Schleswig Holstein und Hessen.